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COP 26 in Glasgow: Letzte Ausfahrt vor der Klimakatastrophe?

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Von euronews
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Teilnehmerin der Klimatagung
Teilnehmerin der Klimatagung   -   Copyright  ALAIN JOCARD/AFP

Viele nennen die Klimatagung der Vereinten Nationen, kurz COP 26, den Gipfel der letzten Chance. Zu den Zielen der Weltpolitik gehört in Glasgow, sich auf Mittel und Wege zu einigen, den weltweiten Temperaturanstieg deutlich zu drosseln. Bereits im vor rund sechs Jahren ausgehandelten Pariser Klimaabkommen wurde festgehalten, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf möglichst unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Unter Druck stehen insbesondere die großen Industrienationen wie die USA und einige Mitgliedsländer der Europäischen Union. Hilfreich dürfte diesbezüglich nach Einschätzung von US-Präsident Joe Biden die Einigung sein, die zwischen USA und EU beim G20-Gipfel in Rom im Streit um die geltenden Stahl- und Aluminiumzölle gefunden wurde.

Biden sprach von einem Sieg für den Arbeitsmarkt seines Landes und in Sachen Klimapolitik. „Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union haben sich darauf geeinigt, das weltweit erste Handelsabkommen zu vereinbaren? abzumachen, das berücksichtigt, wieviel Kohlenstoff in einer Ware steckt", sagte der US-Präsident.

Umweltschutzorganisationen bezweifeln, dass jetzt in Glasgow Beschlüsse gefasst werden, die den Kampf gegen den Klimawandel entscheidend voranbringen.

Guterres von G20-Gipfel enttäuscht

Antonio Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, ist ebenfalls skeptisch. Seine Hoffnungen seien in Rom nicht erfüllt worden, begraben werde er diese aber nicht, schrieb er. Guterres forderte erneut die Einhaltung des Ziels, den Temperaturanstieg auf unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Die gerade begonnene Klimatagung in Glasgow geht am 12. November zu Ende.