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Demonstrationen gegen Zwarte Piet

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Von euronews
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Demonstrationen gegen Zwarte Piet
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Sinterklaas oder auch Sint-Nicolaas ist, wie jedes Jahr im November, in den Niederlanden angekommen. Der Freund aller Kinder tritt überall im Königreich auf, so auch in Harderwijk, wo er per Boot ankam - coronabedingt diesmal aber nicht vor dem ganz großen Publikum. Begleitet wurde das Ereignis von Anti-Rassismus-Demonstrationen.

In den Niederlanden bringt diese Version des Nikolaus die Geschenke am 5. Dezember und zeigt sich zuvor überall im Land. Die Legende sagt, er käme per Schiff aus Spanien.

In Breda gingen rund 100 Menschen auf die Srraße, um gegen gegen den Schwarzen Peter zu demonstrieren. Diese Figur begleitet Sinterklaas, gespielt von Menschen, die sich dafür das Gesicht dunkel schminken. Die Demonstrierenden empfinden das als rassistisch, so auch Jerry Afriyie, Mitbegründer der Bewegung Kick Out Black Pete:

"Nach zehn Jahren des Protestes haben wir erreicht, dass niemand mehr behaupten kann, es gebe keinen Rassismus in den Niederlanden. Wir haben eine Vergangenheit der Versklavung und des Kolonialismus, die Niederlande haben da eine riesige Rolle gespielt. Der Zwarte Piet ist das Erbe dessen."

Nach Angaben der Polizei wurden sieben Menschen verhaftet. Sie hatten sich nach Angaben der Polizei den Demonstrierenden auf unangemessene Weise genähert und sich geweigert, das zu unterlassen.