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Illegaler Migrant gewinnt 500.000 Euro im Lotto

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Von Euronews  mit actu.fr, France Bleu
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Der 22-jährige Mann stammt aus Algerien und hat sich in Montpellier im Süden Frankreichs bisher mit dem Verkauf von Zigaretten durchgeschlagen, die er auf der Straße anbietet. In der vergangenen Woche wurde er wegen des illegalen Straßenverkaufs von der Polizei festgenommen und wieder frei gelassen.

In einem Tabakladen im Stadtteil Gambetta kaufte er am Samstag dann Rubbellose. "Er nahm drei oder vier X20-Rubbelkarten. Beim ersten wusste er nicht so recht. Er dachte, er hätte 25 Euro gewonnen", sagte die Verkäuferin dem französischen Online-Medium actu.fr.

"In Wirklichkeit hatte er fünfmal 100.000€ gewonnen", so die Verkäuferin. Er habe den Tabakladen mit dem Glückslos in der Hand dann schnell verlassen, aus Angst, es könnte ihm gestohlen werden.

"Er wurde diese Woche verhaftet und am nächsten Tag hat er gewonnen", sagte sein Cousin actu.fr.. Die Zigaretten würde er verkaufen, um zu überleben, um sich etwas zum Essen kaufen zu können.

Seit drei Jahren lebt der junge Mann illegal in Frankreich. Nun hofft er, dass sich sein Leben ändern wird, wenn er seinen Gewinn von der Française des Jeux abholen kann. Er wolle eine Wohnung kaufen und damit seinen Aufenthaltsstatus und seine Lebenssituation "legalisieren".

"Ich habe ihn jeden Nachmittag gesehen. Er holte sich immer ein X20-Los, manchmal gewann er 100 Euro oder 200 Euro", berichtet die Verkäuferin im Tabakladen gegenüber Radio France. Ein Rubbellos kostet fünf Euro.

Seitdem habe sich die Nachricht in der Nachbarschaft herumgesprochen. Auch andere Bewohner:innen wollen ihr Glück versuchen. Immer mehr Kund:innen würden kommen und ein "500.000-Euro-Los" verlangen.