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Japan: Geisha-Neujahrsritual in Kyoto

In Japans alter Kaiserstadt Kyoto haben professionelle weibliche Unterhaltungskünstlerinnen - allgemein als "Geishas" bekannt, in Kyoto werden sei "Geiko" genannt - und ihre Lehrlinge, die als "Maiko" bezeichnet werden, damit begonnen, frühe Neujahrsgrüße zu überbringen.

In den Vergnügungsvierteln Kyotos wird am 13. Dezember "Kotohajime" gefeiert, was wörtlich "der Beginn der Dinge" bedeutet. Dieser Tag markiert den Beginn der Vorbereitungen für das neue Jahr.

Geiko und Maiko besuchen an diesem Tag traditionell ihre Lehrerinnen. Am Montag besuchten Geiko und Maiko aus dem Bezirk Gion Kobu ihre Tanzlehrerin Inoue Yachiyo, die zum lebenden Nationalschatz ernannt wurde, in ihrem Proberaum im Bezirk Higashiyama. Die Frauen tauschten in einem Raum, der mit Reihen von Mochi-Reiskuchen geschmückt war, Grüße aus. 

Die Schülerinnen wünschten ihrer Lehrerin ein gutes neues Jahr und baten sie um weitere Unterstützung. Inoue dankte ihnen und schenkte ihnen zur Feier des Tages Fächer.