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Missbrauchsvorwürfe: Prinz Andrew (61) ist keine Royal Highness mehr

Prinz Andrew - ARCHIVBILD
Prinz Andrew - ARCHIVBILD Copyright Olivier Matthys/OLIVIER MATTHYS
Copyright Olivier Matthys/OLIVIER MATTHYS
Von Euronews
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Der Sohn der Queen gibt alle militärischen Ehren ab.

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Eigentlich galt und gilt Prinz Andrew als der Lieblingssohn der Queen. Doch jetzt gibt der 61-Jährigen nach Missbrauchsvorwürfen in Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal in den USA alle militärischen Titel und auch den Titel als "Royal Highness" ab. Er wurde auch seiner königlichen Aufgaben entbunden.

In einem Brief an die Queen hatten 150 ehemals hochrangige Militärs gefordert, Andrew seine Titel abzuerkennen. Sie schrieben: "Offiziere des britischen Militärs sind den höchsten Standards an Redlichkeit, Ehrlichkeit und ehrenhaftem Verhalten verpflichtet".

Der Forderung der Veteranen ist Queen Elizabeth II. nachgekommen. 

Schon seit Monaten hat Andrew keine öffentlichen Auftritte mehr absolviert.

Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre wirft Andrew vor, sie als Minderjährige vor rund 20 Jahren mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Sie gibt an, zuvor Opfer eines von dem früher mit Andrew befreundeten US-Multimillionär Jeffrey Epstein und seiner Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell aufgebauten Missbrauchsrings geworden zu sein. Andrew streitet alle Vorwürfe kategorisch ab.

Die Anwälte des Prinzen hatten bis vor kurzem gehofft, die Zivilklage noch im Keim ersticken zu können. Doch deren Einwände lehnte ein New Yorker Gericht am Mittwoch ab. Sollte es nun nicht noch zu einer außergerichtlichen Einigung kommen, steht Andrew ein Prozess bevor.

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