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Judo in Paris: 7 mal Gold für Japan, 3 für Frankreich

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Von Andrew Robini
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Judo in Paris: 7 mal Gold für Japan, 3 für Frankreich
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Zweiter und letzter Tag des Judo Grand Slam in Paris: Als Anerkennung für den Judo for Peace Award 2021 überreichte IJF-Präsident Marius Vizer dem Präsidenten des saudischen Judoverbandes Abdulaziz Albassam die Jigoro-Kano-Statue.

In der AccorHotels Arena wurden wieder viele spannende Kämpfe und Finals geboten, so auch in der Klasse bis 81kg. In einem ausgeglichenen Kampf zwischen zwei starken Athleten setzte sich der Japaner Fujiwara Sotaro gegen den starken Georgier Tato Grigalashvili durch. Die Medaillen erhielten sie von Zurab Pololikashvili, Generalsekretär der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen.

In der Klasse unter 70 Kilo trat die Französin Margaux Pinot gegen die Japanerin Niizoe Saki an. Unter dem Jubel des heimischen Publikums holte sie ihr erstes Grand-Slam-Gold für Frankreich. Die französische Sportministerin Roxana Mărăcineanu überreichte ihr die Medaille.

Der Japaner Murao Sanshiro holte in der Gewichtsklasse bis 90 kg Gold mit einem Osoto-gari gegen Mammadali Mehdiyev aus Aserbaidschan. IJF-Gast Patrick Bahadourian überreicht die Medaillen.

Japan und Frankreich führen den Medaillenspiegel an. Im Finale bis 78kg triumphierte die Französin Audrey Tcheumeo mit diesem Wurf über die Japanerin Umeki Mami. Das gab Gold für die Frankreich - und der fünften Grand-Slam-Titel für sie. Der ehemalige französischen Premierminister Jean Pierre Raffarin überreichte die Auszeichnungen.

Das war eine Achterbahnfahrt, Freude, Enttäuschung, Überraschung, alles Mögliche…. Schwer, damit umzugehen, aber ich habe durchgehalten. Und am Ende gewonnen, und das ist das Wichtigste.
Audrey Tcheumeo
Gold in der 78 Kiloklasse

In der Gewichtsklasse bis100 kg war es ein Kampf zwischen amtierenden und ehemaligen Europameister. Tasoma Nikiforov aus Belgien besiegte Peter Paltchik aus Israel im Golden Score. Gold gab es aus den Händen von Pascal Raffy, Chef der Uhrenmanufaktur Bovet.

Kämpfen wir außerhalb eines Wettbwerbs miteinander, macht er mich stärker, aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich glaube nicht, dass Nadal und Federer privat gegeneinander spielen. Das ist also der große Unterschied zum Judo.
Tasoma Nikiforov
Belgischer Goldmedaillengewinner

In der Gewichtsklasse über 78kg gelang Japan durch Tomita Wakaba die Revanche gegen Frankreich. Im Finale besiegte sie die haushohe Favoritin Romane Dicko. IJF-Generalsekretär Jean Luc Rouge überreicht die Medaillen.

Der Tag endete mit dem Finale über 100kg. Das letzte Gold des Tages holte sich verdient Dank starker Bodenarbeit der junge Mongole Tsetsentsengel Odkhuu. Das erhielt von Alexander Baev, Gast des Internationalen Verbandes.

Damit endet ein sportlich herausragendes Turnier in Paris.