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Ukraine: Russische Truppen stocken - humanitäre Korridore bleiben geschlossen

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Von Oleksandra Vakulina  & Euronews
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Die Einwohner Kiews präparieren Denkmäler mit Sandsäcken
Die Einwohner Kiews präparieren Denkmäler mit Sandsäcken   -   Copyright  Euronews

Delegationen aus der Ukraine und aus Russland wollen in dieser Woche zu Gesprächen zusammenkommen. Die Zeitung "Ukrajinska Prawda" schrieb unter Berufung auf eigene Quellen, dass die Delegationen zwar am Montag nach Istanbul anreisen, aber erst am Dienstag mit den Gesprächen beginnen würden.

Doch wie ist die aktuelle Lage in der Ukraine? Wir geben Ihnen einen Überblick über die neuesten Entwicklungen, die die US-amerikanische Denkfabrik Institute for the Study of War vorgenommen hat.

In rot - das sind die von Russland kontrollierten Gebiete in der Ukraine. Die blauen Flächen, die Bereiche bei Mykolajiw, bei Kiew und westlich davon - das sind, nach Aussage der Ukraine, die Gegenoffensiven.

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Lage in der UkraineEuronews

Dann die grünen Punkte, im Norden bei Tschernihiw und Sumy sowie bei Charkiw, Luhansk und Mariupol - das sind die Gebiete, in denen es zuletzt heftige Kämpfe gab.

Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums haben sich die russischen Streitkräfte in denen von ihnen gehaltenenen Gebieten nicht wesentlich bewegt. Sie versuchen weiter, in das Zentrum der Ukraine und die Hauptstadt Kiew vorzudringen.

Werfen wir nun einen Blick auf Kiew. Rund um die Stadt hat es heftige Kämpfe gegeben, wie etwa in Butscha und Irpin. Auf der Karte sieht man, hier rot gefärbt, wie die russischen Truppen Kiew von Osten und Nordwesten her einkreisen wollen. Das ukrainische Militär versucht, Gebiete zurückzuerobern, auf dieser Karte blau markiert.

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Die stellvertretende Ministerpräsidentin der Ukraine, Iryna Wereschtschuk, teilte am Montag mit, dass die ukrainischen Geheimdienste Informationen über mögliche Provokationen seitens der Besatzer hätten. Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit würden deshalb keine humanitären Korridore geöffnet.

Das bedeutet, dass Zehntausende Menschen, die immer noch in den belagerten Städten der Ukraine eingeschlossen sind und dort seit Wochen ohne Strom, Lebensmittel und Wasser ausharren, nicht ausreisen können.