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Ostermesse mit Papst Franziskus - Segen "Urbi et Orbi"

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Von Euronews  mit dpa
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Papst Franziskus
Papst Franziskus   -   Copyright  Alessandra Tarantino/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Papst Franziskus hat die Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom mit Zehntausenden Gläubigen gefeiert und von der Loggia aus den Segen "Urbi et Orbi" erteilen.

+++ Sehen Sie oben oder weiter unten live den Segen "Urbi et Orbi" von Papst Franziskus +++

Papst Franziskus hat die Ostermesse nach der Pandemie-Pause wieder mit Zehntausenden Christen im Vatikan gefeiert. Anders als in der Osternacht stand der Papst der Messe wieder selbst vor. Eine Predigt hielt das Kirchenoberhaupt nicht. Stattdessen folgte Schweigen nach dem Evangelium.

Trotz Krieg, Ungerechtigkeit und Leid setzen die Christen an Ostern darauf, "dass mitten in der Dunkelheit etwas Neues aufkeimt, das früher oder später Frucht bringt. Dass auf einem eingeebneten Feld wieder das Leben erscheint, hartnäckig und unbesiegbar“, so Papst Franziskus.

Für den 85-jährigen Papst aus Argentinien ist es das zehnte Osterfest, das er im Vatikan als Oberhaupt von 1,3 Milliarden getauften Katholiken feiert. Im Anschluss an den Gottesdienst spendete Papst Franziskus den apostolischen Segen "Urbi et Orbi". Er nutzte die Gelegenheit zu einem Appell für den Frieden.

Franziskus sagte, man habe zu viel Blutvergfießen, zu viel Gewalt gesehen. Ähnlich wie die Jünger nach der Auferstehung Jesu Christi seien heute auch unsere Herzen von Angst und Schrecken erfüllt.

Ferner sagte der Papst: "Möge es Frieden geben für die geschundene Ukraine, die so sehr unter der Gewalt und der Zerstörung des grausamen und sinnlosen Krieges leidet, in den sie gerrissen wurde."

Der Krieg in der Ukraine prägte die Feierlichkeiten im Vatikan, die nahezu ohne Corona-Einschränkungen über die Bühne gingen. Der Papst erinnerte auch das viele Leid durch Konflikte anderswo auf der Welt, etwa im Nahen Osten, Libanon, Syrien, Jemen, Irak, Afghanistan, Libyen, Myanmar und Teilen Afrikas.

Der Frieden sei möglich, der Frieden sei eine Pflicht, der Frieden sei die vorrangige Verantwortung aller.