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Kreml: Putin empfängt UN-Generalsekretär Guterres in Moskau

Russische Soldaten laufen durch die zerstörte Stadt Mariupol, 16.04.2022
Russische Soldaten laufen durch die zerstörte Stadt Mariupol, 16.04.2022 Copyright Alexei Alexandrov/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Alexei Alexandrov/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Von Euronews mit dpa, AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Der UN-Chef hatte um ein Treffen gebeten. Er wird am Dienstag in Russland erwartet.

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Nach rund zwei Monaten Krieg in der Ukraine wird Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag nach Kremlangaben UN-Generalsekretär António Guterres in Moskau empfangen. Guterres werde sich auch zu Gesprächen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow treffen, teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag mit. Der UN-Chef hatte zuvor um ein Treffen mit Putin gebeten.

Mariupol laut Moskau unter russischer Kontrolle

Unterdessen kommt die ukrainische Hafenstadt Mariupol nicht zur Ruhe. Moskau erklärte, die gesamte Stadt sei unter russischer Kontrolle sei.

Ein von Russland veröffentlichtes Video zeigt tschetschenische Kämpfer vor der letzten ukrainischen Bastion in Mariupol - das Stahlwerk Asowstal, in dem sich noch Tausende ukrainische Kämpfer und Zivilisten aufhalten sollen.

Die USA und die Ukraine hingegen behaupten, dass das Industriegelände weiterhin von ukrainischen Einheiten kontrolliert werde.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass Moskau die Forderungen nach einer Feuerpause über die orthodoxen Osterfeiertage zurückgewiesen habe: "Leider hat Russland das Angebot, einen Osterfrieden zu schließen, abgelehnt. Das zeigt sehr gut, was der christliche Glaube den Spitzenpolitikern dieses Staates tatsächlich bedeutet. Aber wir hoffen - Hoffnung auf Frieden, Hoffnung, dass das Leben den Tod besiegen wird."

Am Donnerstag hatte Selenskyj zusätzliche internationale Finanzhilfen für sein Land gefordert. Er sagte, dass rund 6,5 Millarden Euro monatlich gebraucht würden, um die Wirtschaft des Landes am Laufen zu halten.

Im Osten des Landes konnten die russischen Truppen an Boden gewinnen, hieß es nach übereinstimmenden russischen und ukrainischen Angaben. Russische Truppen hätten binnen 24 Stunden 42 Orte in der Region Donezk im Osten unter ihre Kontrolle gebracht. Fast Dreiviertel der Ukrainer in der umkämpften Region Donetsk hätten das Gebiet verlassen, hieß es aus Kiew.

Im Nordosten ist die bereits völlig zerstörte Stadt Charkiw weiterhin russischen Angriffen ausgesetzt, dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und fünf verletzt.

Die russische Euronews-Korrespondentin Galina Polonskja kommentierte in Paris: Russland hat 29 US-Bürger auf seine schwarze Liste der sanktionierten Personen gesetzt. Für die Gruppe von Politikern, Journalisten und Geschäftsleuten gilt nun ein Einreiseverbot. ZU den Sanktionierten gehören US-Vizepräsidentin Kamala Harris, Pentagon-Sprecher John Kirby, "Meta"-Gründer Mark Zuckerberg und die Chefs der Bank of America und von LinkedIn.

Moskau warnt auch davor, dass bewaffnete Fahrzeuge der USA und der NATO in der Ukraine als legitimes Ziel betrachtet werden.

Aber das ist nicht die Geschichte auf den Titelseiten in Russland. Der Großteil der kremlnahen Presse konzentriert sich auf das Wiederauftauchen von Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

Er war an der Seite von Präsident Putin, als dieser der Armee zur Einnahme von Mariupol gratulierte.

Das US-Außenministerium erklärt jedoch, dass die ukrainischen Streitkräfte die Stadt weiterhin halten, und bezeichnet die russischen Behauptungen als "Desinformation".

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