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Geschlechter-Richtlinien im Schwimmen: FINA ändert wegen Fall Lia Thomas die Regeln

Lia Thomas (rechts im Bild) bei einem Wettkampf in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) am 19. Februar 22
Lia Thomas (rechts im Bild) bei einem Wettkampf in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) am 19. Februar 22 Copyright Mary Schwalm/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Mary Schwalm/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Von euronews
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Unter anderem soll eine offene Wettkampfklasse, unabhängig von Geschlechtszuordnungen, geschaffen werden.

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Der Schwimmweltverband FINA hat neue Geschlechter-Richtlinien für seine Wettkämpfe festgelegt. So wurde unter anderem entschieden, dass Sportlerinnen, die nach dem zwölften Lebensjahr eine Geschlechtsumwandlung vom Mann zur Frau abgeschlossen haben, nicht mehr in der weiblichen Wettkampfklasse antreten dürfen.

Testosteron kann sich auf Leistungsfähigkeit auswirken

Ein erhöhter Testosteronspiegel, wie er sich während der Pubertät bei Jungen einstellt, kann sich vorteilhaft auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirken. Die FINA erwägt die Schaffung einer offenen Wettkampfklasse, unabhängig von Geschlechtszuordnungen.

Die US-Amerikanerin Lia Thomas gewann im März in ihrem Heimatland in der weiblichen Wettkampfklasse die Hochschulmeisterschaft im Schwimmen. Zunächst hatte Thomas Schwimmsport in der männlichen Wettkampfklasse betrieben. 2019 begann sie eine Hormonbehandlung. Laut der geänderten FINA-Richtlinien kann die US-Amerikanerin künftig nicht mehr in der weiblichen Wettkampfklasse ins Rennen gehen.

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