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Britische Gewerkschaften fordern höhere Löhne - und kündigen weitere Streiks an

Britische Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstowe bei ihrem ersten Streik seit 30 Jahren.
Britische Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstowe bei ihrem ersten Streik seit 30 Jahren. Copyright Joe Giddens/PA
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Von Euronews
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Die britischen Gewerkschaften erwägen weitere Streiks. Die Löhne müssten aufgrund der rasant steigenden Lebenshaltungskosten flächendeckend erhöht werden.

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So kann es aus ihrer Sicht nicht weitergehen: Die britischen Gewerkschaften erwägen weitere Streiks. Die Löhne müssten aufgrund der rasant steigenden Lebenshaltungskosten flächendeckend erhöht werden, so die Forderung. Die Inflation verschluckt einen großen Teil der Reallöhne in Großbritannien.

Damit die Arbeitskämpfe noch effektiver werden, sollen sie zudem besser koordiniert werden. Beim Gewerkschaftskongress (TUC) im September in Brighton wollen die Unions entsprechende Anträge beschließen. Eddie Cassidy, Vertreter der schottischen "Unite", spricht sogar von einem Generalstreik. Obwohl es bereits den gesamten Sommer über immer wieder zu Streiks kommt, fühlen sich die Beschäftigten nicht gehört.

Ein Sommer voller Streiks

Eine der Forderung der TUC neben allgmeinen Lohnerhöhungen für die streikenden Arbeitnehmer: Der Mindestlohn soll auf 15 Pfund angehoben werden. Allein im August stiegen die Verbraucherpreise auf der britischen Insel um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Andrew Milligan/PA
Müllberg in der schottischen Stadt Edinburgh während des Müllabfuhrstreiks vergangene Woche.Andrew Milligan/PA

Die Ankündigung weitere Streiks folgt auf einen Sommer, der bereits von vielen Arbeitskämpfen im Land geprägt war. Zuletzt streikte beispielsweise die Müllabfuhr in Schottland und teilweise auch in der Hauptstadt London wurden die Tonnen nicht geleert. Busfahrer:innen und Bahnmitarbeiter:innen legten wiederkehrend die Verkehrsachsen des Landes lahm. Und auch die Hafenarbeiter in im ost-englischen Containerhafen Felixstowe streikten  - zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten.

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