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Putin beim Großmanöver "Wostok" in Ostsibirien

Wladimir Putin
Wladimir Putin Copyright Gavriil Grigorov, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP
Copyright Gavriil Grigorov, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP
Von Euronews mit dpa
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50.000 Soldaten nehmen am Manöver "Wostok" teil, auch aus China und Indien.

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In der Region Primorje im Osten Russlands hat mitten im Ukraine-Krieg das Großmanöver Wostok stattgefunden. 50.000 Soldaten aus Russland, Belarus, China und Indien nahmen daran teil, außerdem auch aus Laos, der Mongolei und Myanmar.

Vor allem die Teilnahme der Atommächte China und Indien an dem Manöver sorgte im Westen für Aufmerksamkeit.

Moskau will den Schulterschluss zu diesen Ländern demonstrieren. Doch die Übung fällt in diesem Jahr klein aus. 2018 nahmen noch 300.000 Soldaten teil, 6 Mal mehr als in diesem Jahr.

Präsident Wladimir Putin stattete den Truppen in Ostsibirien einen Besuch ab, und ließ sich in der Kommandozentrale den Manöververlauf erklären.

Unterdessen hat Russland laut Angaben des US-Geheimdienstes nicht genug Soldaten für den Krieg in der Ukraine. Verwundete würden zurück in den Kampf geschickt und Kriminelle würden begnadigt werden, wenn sie bereit seien, in der Ukraine zu kämpfen.

Bei der Übung "Wostok 2022" sollen nach Angaben aus Moskau 5000 Militärfahrzeuge zum Einsatz kommen sowie 140 Flugzeuge und 60 Kriegsschiffe und andere Boote. Das wäre ein wesentlich kleinerer Umfang als etwa 2018, als nach russischen Angaben am Wostok-Manöver fast 300.000 Soldaten teilnahmen.

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