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Er spionierte für Russland: Offenbar hochrangiger BND-Mitarbeiter festgenommen

Der Bundesnachrichtendienst BND in Berlin hatte offenbar einen Spion in seinen Reihen
Der Bundesnachrichtendienst BND in Berlin hatte offenbar einen Spion in seinen Reihen Copyright Christophe Gateau/(c) Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Von Euronews mit dpa, AP
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Der wegen Landesverrats festegenommene Mitarbeiter wird als Carsten L. bezeichnet. Durch wenige Informationen soll vor allem verhindert werden, dass Russland mehr über den Fall erfährt und eingreifen kann.

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In Berlin ist ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes BND festgenommen worden. Er soll für Russland spioniert haben. Offenbar handelt es sich um einen hochrangigen Mitarbeiter des BND, denn er wird des Landesverrats bezichtigt. Dieser Vorwurf wird nur in Fällen von wichtiger Bedrohungen für die Sicherheit eines Landes erhoben. Der Festgenommene namens Carsten L. soll Informationen an einen russischen Nachrichtendienst weitergegeben haben.

"Zurückhaltung und Diskretion sind in diesem besonderen Fall sehr wichtig. Mit Russland haben wir es auf der Gegenseite mit einem Akteur zu tun, mit dessen Skrupellosigkeit und Gewaltbereitschaft wir zu rechnen haben“, erklärte BND-Präsident Bruno Kahl.

Der Verdächtige wurde am Mittwoch festgenommen. Die Generalbundesanwaltschaft informierte erst an diesem Donnerstag darüber, dass Büros des BND sowie den Arbeitsplatz und die Wohnung des Beschuldigten durchsucht wurden.

Niveau der Spionage wie im Kalten Krieg oder höher

Die deutschen Sicherheitsbehörden hatten vermehrt seit dem russischen Angriff gegen die Ukraine immer wieder vor Spionage durch Russland gewarnt. Es ist international bekannt, dass der Kreml auch das Internet gegen andere Staaten einsetzt. 

Im Mai hatte der Chef des deutschen Verfassungsschutzes Thomas Haldenwang erklärt, "dass in einer Welt der offenen Waffengänge und drastischen Sanktionen die Hemmschwelle der offenen Sabotage und Spionage weiter sinken wird." Das Niveau der Spionage habe das Niveau des Kalten Krieges erreicht oder bereits überschritten - so Haldenwang.

So gab es kaum Informationen über das mysteriöse Verschwinden eines Managers der Rüstungsindustrie.

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