G7 in Japan: Sicherheit, Klimawandel und nukleare Abrüstung

Die Außenministerinnen und Außenminister der G7-Staaten bei Beratungen im japanischen Karuizawa.
Die Außenministerinnen und Außenminister der G7-Staaten bei Beratungen im japanischen Karuizawa. Copyright Kim Kyung-Hoon/AP
Copyright Kim Kyung-Hoon/AP
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Außenmister der G7-Staaten beraten in Japan über Sicherheit, Klimawandel und nukleare Abrüstung. Am Wochenende hatten die G7 bereits Ziele zum Ausbau Erneuerbarer Energien festgelegt. Bis 2030 sollen gemeinsam rund 150 Gigawatt Offshore-Windleistung zugebaut werden.

WERBUNG

Die Außenminister der G7-Staaten haben bei ihrem Treffen in Japan weiter über Themen wie die Spannungen zwischen China und Taiwan und den Krieg in der Ukraine-Krieg beraten. Weitere Diskussionspunkte sind Ernährungssicherheit, Klimawandel und nukleare Abrüstung. Auf dem G7-Gipfeltreffen im Mai will Japan in Hiroshima einen Weg in eine Welt ohne Atomwaffen vorstellen.

"Die internationale Gemeinschaft befindet sich jetzt an einem historischen Wendepunkt, daher werden wir alle einseitigen Versuche, den Status quo mit Gewalt zu ändern, oder Russlands Aggression gegen die Ukraine sowie seine Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen entschieden zurückweisen. Auf diese Weise werden wir der Welt die feste Entschlossenheit der G7 demonstrieren, die internationale Ordnung auf der Grundlage der Rechtsstaatlichkeit aufrechtzuerhalten."

Yoshimasa Hayashi, japanischer Außenminister

Am Wochenende hatten sich die G7-Staaten bereits Ziele zum Ausbau Erneuerbarer Energien festgelegt. Bis 2030 sollen gemeinsam rund 150 Gigawatt Offshore-Windleistung zugebaut werden, was rechnerisch etwa 150 Atomkraftwerken entspricht. Zudem sollen zusätzlich 1000 Gigawatt Photovoltaik installiert werden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

"Ökologische Katastrophe": 930 Hektar Wald in den Pyrenäen abgebrannt

Schiffsunglück vor Japan: Tanker mit 980 Tonnen Chemikalien gekentert

Kernkraftwerk Fukushima: Ablassen von Kühlwasser laut IAEA-Chef Grossi unbedenklich