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Kämpfe machen Lieferung humanitärer Hilfe im Sudan unmöglich

Raum über Khartum: Für die Zivilbevölkerung gibt es kein Durchatmen, die Kämpfe halten unvermindert an.
Raum über Khartum: Für die Zivilbevölkerung gibt es kein Durchatmen, die Kämpfe halten unvermindert an. Copyright  AFP
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Von Euronews
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Zwar werden die Waffenstillstandsabkommen immer wieder verlängert, die Kämpfe im Sudan gehen aber trotzdem weiter. Wer nicht eingeschlossen ist, flüchtet.

Auch das jüngste Waffenstillstandsabkommen scheint wenig Wirkung zu zeigen im Sudan: In der Hauptstadt Khartum hielt der Beschuss an. 

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Die von beiden Konfliktparteien vereinbarte Waffenruhe war vom 4. bis 11. Mai angesetzt. Auch schon alle vorher vereinbarten Waffenruhen waren gebrochen worden.

Nach Augenzeugenberichten und Angaben des arabischen Fernsehsenders Al-Dschasira kam es am Donnerstagmorgen zu Luftangriffen und schwerem Beschuss in der Nähe des Präsidentenpalasts

100.000 Menschen suchen in Nachbarländern Zuflucht

Wegen der Kämpfe wurde die Lieferung dringend benötigter humanitärer Hilfe für die eingeschlossene Zivilbevölkerung erneut unterbrochen. Die humanitäre Krise verschlimmert sich zunehmends. 

Auch Hoffnung auf die zu Beginn der Woche vom UN-Sondergesandten in Aussicht gestellten Friedensgespräche gibt es derzeit kaum.

Mehr als 100.000 Menschen sind vor den Kämpfen zwischen der Armee und der RSF-Miliz geflohen und suchen Schutz in den Nachbarländern.

Worum geht es bei den Kämpfen im Sudan?

In dem Land am Horn Afrikas trägt De-facto-Präsident Abdel Fattah al-Burhan mithilfe der Streitkräfte einen Machtkampf gegen seinen Stellvertreter Mohammed Hamdan Daglo aus, der die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) anführt. 

Die beiden Generäle hatten einst durch gemeinsame Militärcoups die Führung im Sudan übernommen. Wegen Fragen der Machtverteilung kam es aber zum Zerwürfnis zwischen den beiden Lagern, das am 15. April in offene Kämpfe mündete und das Land mit seinen rund 46 Millionen Einwohnern in eine Krise stürzte.

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