G7-Gipfel: Druck auf Russland wird erhöht

G7-Familienfoto am historischen Itsukushima Schrein in Hiroshima
G7-Familienfoto am historischen Itsukushima Schrein in Hiroshima Copyright Stefan Rousseau/live
Von Euronews mit AP, dpa
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Länder und Firmen, die Russlands Angriffskrieg unterstützen, drohten die G7 in einer gemeinsamen Erklärung mit erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen.

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Nach den Staats- und Regierungschefs sind auch die IWF-Vorsitzende Kristalina Georgieva und UN-Generalsekretär Antonio Guterres zum G-7-Gipfel in Hiroshima eingetroffen. Eines der wichtigsten Themen am ersten Tag war das weitere Vorgehen gegen Russland wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Auf dem Programm stand auch der Besuch eines UNESCO-Welterbes. Heraus sprang ein "Familienfoto" vor dem historischen Itsukushima-Schrein in der Präfektur Hiroshima.

Am Rande des Termins sagte der britische Premierminister Rishi Sunak: "Meine Botschaft an Putin ist klar und deutlich: Wir werden nicht aufgeben. Russland hat mit dem Einmarsch in die Ukraine einen illegalen und unprovozierten Akt der Aggression begangen, und Russland muss wissen, dass wir und andere Länder weiterhin entschlossen sind, die Ukraine zu unterstützen."

Putins "Antwort" blieb nicht aus

Auch der russische Präsident sandte eine Botschaft an den kollektiven Westen. Wladimir Putin bezeichnete die westlichen Sanktionen als hilfreich für den Zusammenhalt der russischen Gesellschaft. Trotz oder gerade wegen einer vermeintlichen Bedrohungslage.

In einer TV-Sendung sagte Putin dazu: "Wir erkennen das Ausmaß des aggressiven äußeren Drucks, der jetzt auf Russland und unsere gesamte Gesellschaft ausgeübt wird. Praktisch das gesamte Arsenal - wirtschaftlich, militärisch, politisch, medial - ist gegen uns gerichtet, und es wird die stärkste antirussische Propaganda eingesetzt."

In einem ersten Schritt beschlossen die G7 zum Auftakt ihres Gipfels, den Handel mit Diamanten aus Russland deutlich zu beschränken, um die Einnahmen Moskaus zur Finanzierung des Angriffskrieges zu verringern. Viele Expertinnen und Experten glauben allerdings nicht, dass die Einschränkungen sich gravierend auswirken werden.

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