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Ukraine-Krieg: Kiew meldet kleine Landgewinne bei Bachmut

Ein ukrainischer Soldat in einem Panzer an der Front nahe der Stadt Bachmut
Ein ukrainischer Soldat in einem Panzer an der Front nahe der Stadt Bachmut Copyright Roman Chop/AP
Copyright Roman Chop/AP
Von Euronews mit AFP, dpa,AP
Zuerst veröffentlicht am
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Während des gescheiterten Aufstandes von Wagner-Chef Prigoschin ist die ukrainische Armee eigenen Angaben zufolge einige hundert Meter an der Front bei Bachmut vorgestoßen.

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Die ukrainische Armee ist nach eigenen Angaben um etwa 600 bis 1000 Meter an der Front südlich und nördlich der Stadt Bachmut vorgestoßen. Zuvor hatte Kiew ebenfalls Eroberungen im Gebiet um Bachmut gemeldet.

Während des kurzzeitigen Aufstandes von Söldner-Chef Jewgeni Prigoschin, der mit seinen Truppen in Richtung Moskau marschiert war, kündigte die ukrainische Armee den Start einer Gegenoffensive nahe der fast völlig zerstörten Stadt an.

"Putins Herrschaft geschwächt"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf Twitter, er habe die Ereignisse vom Wochenende in Russland mit US-Präsident Joe Biden am Telefon diskutiert. Diese würden die Herrschaft des russischen Präsidenten Putin schwächen, schrieb Selenskyj.

Ansichten, die auch US-Außenminister Antony Blinken teilt. Dieser sagte während eines Interviews mit einem US-amerikanischen Sender: 

"Prigoschin selbst hat bei diesem ganzen Vorfall tiefgreifende Fragen zu den Voraussetzungen für Russlands Aggression gegen die Ukraine aufgeworfen, indem er sagte, dass weder Ukraine noch die NATO eine Bedrohung für Russland darstellten, was Teil von Putins Darstellung ist. Und es war eine direkte Herausforderung an Putins Autorität. Dies wirft also tiefgreifende Fragen auf. Es zeigt echte Risse."

Die Außenminister der EU-Staaten wollen sich am Montag in Luxemburg zum Machtkampf in Russland und zu möglichen Auswirkungen auf den Krieg in der Ukraine austauschen. Per Video soll auch der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba zugeschaltet werden.

Russland greift Ukraine weiter an

Ungeachtet dessen gingen die Angriffe der russischen Armee auf ukrainische Städte weiter. In Orichiw wurden 30 Wohnhäuser durch russische Raketen beschädigt. In der Nacht zum Montag gab es laut Medienberichten Angriffe auf die Hafenstadt Odessa.

Die Hafenstadt wurde mit Raketen und sogenannten Kamikaze-Drohnen angegriffen. In der Stadt seien mehrere Explosionen zu hören gewesen, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. 

Auch in der Hauptstadt Kiew und anderen Regionen des Landes wurde Luftalarm ausgelöst. Kurz zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe vor möglichen russischen Angriffen mit - von Schiffen im Schwarzen Meer abgeschossenen - Marschflugkörpern gewarnt.

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