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Selenskyj "fordernd und undankbar"

Wolodymyr Selenskyj in Vilnius
Wolodymyr Selenskyj in Vilnius Copyright Pavel Golovkin/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit dpa
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Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace äußerte Unmut über die Anspruchshaltung der Ukraine.

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Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace hat am Mittwoch Unmut über die Kritik und Anspruchshaltung der Ukraine geäußert. "Ob man es mag oder nicht, die Leute wollen etwas Dankbarkeit sehen", sagte er.

Estlands Regierungschefin Kaja Kallas und US-Präsident Joe Biden ließen hingegen Verständnis erkennen. "Auf ukrainischer Seite herrschte natürlich Frust. Verständlicherweise. Die Ukraine möchte den Frieden haben, den der Nato-Schirm zum Beispiel unserem Land bringt", sagte Kallas. Biden erklärte, er wisse genau, dass Selenskyj oft frustriert sei, wenn die Dinge nicht schnell genug gingen. Er selbst freue sich auf den Tag, an dem man auf einem Gipfel offiziell die Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato feiern werde.

Die G7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte will die Ukraine mit langfristiger militärischer und finanzieller Hilfe besser schützen, solange sie noch kein Nato-Mitglied ist. Die USA, Deutschland und die fünf anderen Staaten der G7 stellen der Ukraine unter anderem moderne Ausrüstung für deren Luft- und Seestreitkräfte in Aussicht. Eine entsprechende Erklärung wurde zum Abschluss des Nato-Gipfels in der litauischen Hauptstadt Vilnius am Mittwochnachmittag unterzeichnet. Sie bleibt aber weit hinter der Sicherheitsgarantie zurück, die zum Beispiel ein Nato-Beitritt bieten würde. Dann würde nämlich im Fall eines Angriffs die militärische Beistandspflicht aller Nato-Staaten gelten.

Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, es gehe um eine "Sicherheitspartnerschaft", eingebettet in eine längerfristige Strategie, "auf die sich die Ukraine dann auch verlassen kann". Dies knüpfe an die bisherige Hilfe an, die der Ukraine eine Verteidigung ermöglicht habe, die ihr aus eigener Wirtschaftskraft heraus nicht möglich gewesen wäre.

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