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Kreml: Drohnenattacke auf Moskau ist ein Terroranschlag aus Kiew

Drohnenangriff im Wolkenkratzerviertel Moskwa City
Drohnenangriff im Wolkenkratzerviertel Moskwa City Copyright AP/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AP, dpa
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Es war der vierte Angriff auf die Hauptstadtregion in diesem Monat und der dritte innerhalb einer Woche. Das russische Verteidigungsministerium hat die Drohnenattacke in Moskau am Wochenende als "versuchten Terroranschlag des Kiewer Regimes" bezeichnet.

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Das russische Verteidigungsministerium hat die Drohnenattacke in Moskau am Wochenende als "versuchten Terroranschlag des Kiewer Regimes" bezeichnet. Es war der vierte Angriff auf die Hauptstadtregion in diesem Monat und der dritte innerhalb einer Woche.

Die Ukraine übernimmt keine Verantwortung für Angriffe auf russischem Boden, aber Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sie in seiner Videobotschaft erwähnt. "Allmählich kehrt der Krieg auf das Territorium Russlands zurück", so Selenskyj. "In seine symbolischen Zentren und Militärbasen, und das ist ein unvermeidlicher, natürlicher und absolut fairer Prozess."

Russische Hauptstadt erneut mit Drohnen angegriffen

Moskau hatte angenommen, seine so genannte "spezielle Militäroperation" würde ein oder zwei Wochen dauern, wetterte Slenskyj weiter. Doch die Ukraine werde immer stärker. 

Bei dem erneuten Drohnenangriff im Wolkenkratzerviertel Moskwa City, wo auch mehrere Ministerien ihren Sitz haben, wurde ein Wachmann verletzt. Auf Fotos waren schwere Explosionsschäden an einem Gebäude zu sehen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach hingegen von "unbedeutenden Schäden" an den Fassaden zweier Bürogebäude.

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, in Moskwa City seien zwei Drohnen zum Absturz gebracht worden. Im Moskauer Gebiet habe die Flugabwehr eine Drohne abgeschossen. 

Tote nach Raketeneinschlägen in Saporischschja und Sumy

Die Bilder des jüngsten russischen Angriffs zeigen große Schäden in der Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine. Die Behörden berichten von zwei Toten und 20 Verletzten bei einem Raketeneinschlag in eine Berufsschule. 

Durch russische Raketen auf Saporischschja im Süden sind ein Mann und eine Frau ums Leben gekommen, teilte der Sekretär des Stadtrats, Anatolij Kurtjew, am Samstag mit.

Präsident Selenskyj hat erklärt, dass die Ukraine mit erneuten Angriffen auf das Energiesystem rechne, wenn das Wetter im Herbst wieder kälter wird.

Ukraine meldet Erfolge im Süden und Osten - Putin dementiert

Die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar schrieb auf Telegram, die eigene Armee rücke im Süden "allmählich, aber sicher" in Richtung der Städte Melitopol und Berdjansk vor. Darüber hinaus teilte sie mit Blick auf die schweren Kämpfe an der Front im östlichen Gebiet Donezk mit: "Heute sind wir an der Südflanke um Bachmut weiter vorgerückt." Am Samstag hatte auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eigenen Angaben zufolge die Front bei Bachmut besucht. Russische Truppen hatten die Stadt nach verlustreichen Kämpfen vor wenigen Monaten erobert und halten sie seitdem besetzt.

Russlands Präsident Wladimir Putin bestritt ukrainische Vorstöße. "Nein, es gibt keine größeren Veränderungen", sagte Putin am Samstag in St. Petersburg. "Natürlich wurde der Feind überall gestoppt und zurückgedrängt", behauptete er.

Auf der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim sind laut Behörden 25 ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt worden. In der Nacht habe das "Kiewer Regime" versucht, Objekte auf der Halbinsel zu beschießen, teilte das russische Verteidigungsministerium weiter mit. Es gebe keine Schäden oder Verletzte. Auf der Krim machen im Sommer viele Russen trotz der Gefahr Urlaub.

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