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Lampedusa: Bevölkerung macht Druck auf von der Leyen

Lampedusa: Ein Helfer trägt ein Kind
Lampedusa: Ein Helfer trägt ein Kind Copyright Cecilia Fabiano/LaPresse via AP
Copyright Cecilia Fabiano/LaPresse via AP
Von euronews
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Die italienische Insel Lampedusa ist seit Jahren eine der ersten Anlaufstellen für Menschen, die meist von Nordafrika aus mit Booten die Mittelmeerüberfahrt unternehmen, um ohne Genehmigung in die Europäische Union einzuwandern.

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Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, wird an diesem Sonntag auf Lampedusa erwartet. Die italienische Insel ist seit Jahren eine der ersten Anlaufstellen für Menschen, die meist von Nordafrika aus mit Booten die Mittelmeerüberfahrt unternehmen, um ohne Genehmigung in die Europäische Union einzuwandern. Vor dem von-der-Leyen-Besuch drückten Menschen auf Lampedusa ihren Unwillen aus.

„Eine 20 Quadratkilometer große Insel hat entschieden, dass sie nicht mehr der Ort sein kann, an dem ein solches Phänomen abgeladen wird und dass ihre Bevölkerung nicht mehr den Auswirkungen auf ihr eigenes Leben, die seit 30 Jahren andauern, und auf die Dynamik auf dieser Insel ausgesetzt werden kann", meint ein Einwohner der Insel.

Zuletzt kamen auf Lampedusa innerhalb von drei Tagen rund 8500 Menschen an. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach von einem un Migrationsdruck. Sie will das Thema auf die Tagesordnung des EU-Gipfels setzen, der in gut einem Monat stattfindet und bislang vor allem den Krieg in der Ukraine als Gegenstand hat. Meloni fordert Dringlichkeitsmaßnahmen.

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