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"Immer an der Seite Israels": US-Außenminister Blinken ist zu Besuch in Israel

US-Außenminister Antony Blinken (l.) und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einem Presseauftritt
US-Außenminister Antony Blinken (l.) und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einem Presseauftritt Copyright Jacquelyn Martin/AP Photo
Copyright Jacquelyn Martin/AP Photo
Von Euronews mit dpa
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Nach dem Angriff der Hamas auf Israel hat Antony Blinken die volle Unterstützung der USA zu Israel bestätigt. Der US-Außenminister sprach bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auch über seine Familiengeschichte.

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US-Außenminister Antony Blinken ist nach dem Großangriff der islamistischen Hamas in Israel eingetroffen. Bei einem Presseauftritt mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Tel Aviv übermittelte Blinken eine Botschaft der Solidarität mit dem israelischen Volk. "Ihr seid vielleicht selbst stark genug, um euch zu verteidigen. Aber solange es Amerika gibt, werdet ihr das nie und nimmer müssen", so der 61-Jährige. Man werde immer an der Seite Israels stehen.

Wie sollen wir das verstehen, wie sollen wir das verdauen?
Antony Blinken
US-Außenminister

Blinken sprach bei seinem Besuch in Israel auch über seine eigene Familiengeschichte. "Ich komme zu Ihnen nicht nur als Außenminister der Vereinigten Staaten, sondern auch als Jude", sagte der Demokrat und erwähnte unter anderem seinen Großvater, der vor Pogromen in Russland geflohen sei.

Sein Stiefvater habe zum Beispiel das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz überlebt. "Deshalb, Herr Premierminister, verstehe ich auf einer persönlichen Ebene das erschütternde Echo, das die Massaker der Hamas für die israelischen Juden, ja für Juden überall, haben", so Blinken.

"Ich spreche auch als Ehemann und Vater von kleinen Kindern zu Ihnen". Es sei für ihn unmöglich, die Fotos der getöteten Familien zu sehen und nicht an seine eigenen Kinder zu denken. "Wie sollen wir das verstehen, wie sollen wir das verdauen?", fragte der US-Außenminister. Doch so sehr die Verdorbenheit der Hamas schockiere, so sehr inspiriere die Tapferkeit der israelischen Bürgerinnen und Bürger.

Netanjahu sagte, dass, so wie der sogenannte Islamische Staat, auch die Hamas zerschlagen werde. "Sie sollten aus der Gemeinschaft der Vereinten Nationen ausgespuckt werden, kein Staatschef sollte sich mit ihnen treffen, kein Land sollte ihnen Unterschlupf gewähren. Diejenigen, die dies tun, sollten sanktioniert werden."

Blinken bestätigte zudem, dass die Zahl der bei Angriffen islamistischer Hamas-Terroristen in Israel getöteten US-Amerikaner auf mindestens 25 gestiegen sei. Man trauere über den "unermesslichen Verlust", sagte der US-Außenminister. Am Freitag wird er sich mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, treffen.

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