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Unwetter suchen den Norden Europas heim: Dänemark fürchtet Jahrhundertsturmflut

Wellen schlagen gegen den Leuchtturm von South Shields, England
Wellen schlagen gegen den Leuchtturm von South Shields, England Copyright Owen Humphreys/AP
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Von Euronews mit dpa
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Sturm und heftige Regenfälle haben im Norden Europas für Chaos gesorgt. In Schottland kam eine Frau ums Leben. Dänemark stellt sich auf eine außergewöhnliche Sturmflut ein.

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Schwere Unwetter haben den Norden Europas heimgesucht. In Schottland wurde eine 57-jährige Frau in den Highlands von Wassermassen weggerissen. In der Stadt Brechin nahe der Ostküste evakuierten die Behörden vorsichtshalber Hunderte Häuser. In der Region Angus blieben Schulen geschlossen.

Die schottische Umweltbehörde warnte vor "beispiellosen" Pegelanstiegen in Flüssen. In Tausenden Haushalten fiel vorübergehend der Strom aus. Im Grenzgebiet von England und Wales rund um die Städte Chester und Shrewsbury sowie bei Sheffield wurden mehrere Bahnstrecken wegen Überflutung gesperrt.

Dänemark: Einschränkungen im Flug- und Fährverkehr

Dänemark bereitet sich auf ähnliche Bedingungen vor. Die Behörden warnten vor der schlimmsten Sturmflut seit mehr als 100 Jahren. Bjørn Møller von der Katastrophenschutzbehörde der Insel Seeland erklärte, dass man das Gebiet vor Überschwemmungsschäden schützen wolle. "Wir legen Dämme an, die wir gleich mit Wasser füllen werden."

Am Kopenhagener Flughafen fällt am Freitag aufgrund des Sturms über der Ostsee rund jeder zehnte Flug aus. Bislang seien 71 von 750 geplanten Flügen von und nach Kopenhagen abgesagt worden, teilte der Flughafen am Freitagmorgen mit. Demnach seien außerdem relativ viele Verspätungen zu erwarten.

Auch der Fährverkehr innerhalb des Landes sowie nach Deutschland war am Freitag eingeschränkt. Der Betrieb auf den Strecken zwischen Gedser und Rostock sowie Rødby und Puttgarden wurde eingestellt. Laut Angaben der Reederei Scandlines werden die Fähren voraussichtlich ab Samstagmorgen wieder fahren.

Sturm sorgt für Überschwemmungen in Irland

Auch in Teilen Irlands sorgte Sturm Babet mit heftigen Regenfällen für Überschwemmungen. In der Stadt Midleton im Süden des Landes wurden Dutzende Gebäude überflutet.

Hunderte Menschen mussten zunächst ohne Strom auskommen. Laut der Regionalverwaltung Cork County Council fiel innerhalb von 24 Stunden so viel Regen wie sonst in einem Monat. Der britische Wetterdienst Met Office gab eine seltene rote Regenwarnung heraus.

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