Zum 50. Todestag: Designer Paul Smith gestaltet das Picasso Museum um

Die Räume des Museums wurden vom Boden bis zur Decke neu gestrichen
Die Räume des Museums wurden vom Boden bis zur Decke neu gestrichen Copyright Seth Wenig/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
Von Euronews
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Zu seinem 50. Todestag hat sich das Pablo Picasso Museum in Paris etwas besonderes einfallen lassen und den britischen Modedesigner Sir Paul Smith gebeten, die Ausstellungsräume zu gestalten.

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Zu seinem 50. Todestag hat sich das Pablo Picasso Museum in Paris etwas besonderes einfallen lassen und den britischen Modedesigner Sir Paul Smith gebeten, die Ausstellungsräume zugestalten. 

Er sei zwar keine Kunstexperte, man habe ihm aber frei Hand gelassen, so der Der Erfinder des bunten Streifenlooks. Er räumt mit musealen Standards auf, verzichtet auf weiße Wände und kombiniert weltbekannte Picasso-Werke mit Streifen, Rauten und Patchwork.

Die Räume des Museums wurden vom Boden bis zur Decke neu gestrichen und sind beinahe selbst zu Kunstwerken geworden. Das Ergebnis sind drei Etagen mit farbenfrohen Räumen, in denen die Werke anders wirken. 

Die Vision von Paul Smith sei oft von einer großen Portion Humor und einer Form von Distanz und Leichtigkeit geprägt, erklärt die Direktorin des Musée National Picasso-Paris Cécile Debray. "Und wir wollten Picassos Werk auf eine neue Art und Weise zeigen, ein wenig unkonventionell, vielleicht weniger sakral."

In einem der Räume findet sich das Smith-typische Streifenthema, das man von seinen Socken oder Pullovern kennt. Die Farben der Streifen "stammen von den Picasso-Gemälden in diesem Raum, einer Serie von Frauenporträts aus den 1930er Jahren", erklärt Cécile Debray. 

"Picasso Celebration: The collection in a new light!" Zu sehen bis zum 27. August 2023 im Musée National Picasso-Paris.

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