Loreen aus Schweden gewinnt Eurovision2023 - und ESC zum zweiten Mal

Loreen hat für Schweden den ESC 2023 gewonnen
Loreen hat für Schweden den ESC 2023 gewonnen Copyright Martin Meissner/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Martin Meissner/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit EBU
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Bei der #Eurovision2023 hat das Publikum ganz anders abgestimmt als die professionellen Jurys. Deutschland landete beim #ESC mal wieder auf dem letzten Platz.

WERBUNG

Loreen aus Schweden hat mit dem Song "Tattoo" den ESC 2023 gewonnen. Sie war im Vorfeld unter den Favoriten und gewann die Abstimmung der internationalen Jurys. Es ist der siebte ESC-Sieg von Schweden, den ABBA vor 50 Jahren gewonnen hatte.

Loreen hat Eurovisionsgeschichte geschrieben, denn sie ist die erste Frau, die den European Song Contest zweimal gewonnen hat. Vor ihr war nur der Ire Johnny Logan in den 1980er zweimal Sieger des Musikwettbewerbs.

Auch Deutschlands von Elton verkündete 12 Punkte gingen nach Schweden.

Auf Platz 2 kam Finnland mit dem Ohrwurm "Cha Cha Cha“ von Käärijä und auf Platz 3 Israel mit Noa Kirel und dem Song "Unicorn".

Deutschland erhielt insgesamt nur 18 Punkte und LORD OF THE LOST landete damit beim ESC wieder einmal auf dem letzten Platz.

Die 1983 geborene Sängerin hatte 2012 den ESC mit dem Song "Euphoria" gewonnen.

Nicht zuletzt wegen seines originellen Outfits überzeugte Käärija aus Finnland.

Vor der Arena in Liverpool hatte der Song aus Finnland ebenfalls viel Erfolg.

Für Norwegen bekam Alessandra mit "Queen of Kings“ vom Publikum viel mehr Punkte als von den professionellen Jurys.

2022 hatte die Ukraine gewonnen

Eigentlich hätte der Eurovision Song Contest 2023 in der Ukraine stattfinden sollen, da im vergangenen Jahr die ukrainische Gruppe Kalush Orchestra mit dem Song "Stefania" gewonnen hatte. Doch die EBU wollte den Wettbewerb nicht in einem Kriegsland organisieren. Auf Platz 2 war 2022 Sam Ryder mit "Space Man" gekommen und schnell bat die BBC an, den ESC statt der Ukraine zu organisieren. Davon waren in der Ukraine nicht alle begeistert.

Eigentlich wollte Präsident Wolodymyr Selenskyj per Videoschalte in Liverpool sprechen, aber das lehnte die EBU ab. Der ESC solle nicht politisiert werden. Russland ist allerdings wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen worden.

Während der Show und in der Stadt Liverpool waren viele Hinweise auf die Ukraine zu sehen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Willkommen beim ESC in Liverpool: So lief das 1. Halbfinale

Ergreifende Aufnahme aus Gaza gewinnt World Press Photo 2024

Nach einer wahren Geschichte: LUX-Filmpreis 2024 geht an "Das Lehrerzimmer" von Ilker Catak