EU-Parlament stimmt für Verbot von Strohhalmen und Co.

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Von Stefan Grobe
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Einweg-Produkte wie Plastikbecher sollen bis 2025 um ein Viertel gesenkt werden

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Zum Schutz der Meere sollen Plastik-Wegwerfprodukte nach dem Willen des Europaparlaments verboten werden.

Die Abgeordneten stimmten in Straßburg mit großer Mehrheit für einen entsprechenden Richtlinienentwurf.

Darin wird außerdem gefordert, dass die Mitgliedstaaten den Verbrauch bestimmter anderer Einweg-Produkte wie Plastikbecher bis 2025 um ein Viertel senken müssen.

Nachdem nun das Parlament eine gemeinsame Linie gefunden hat, muss ein Kompromiss mit den Mitgliedstaaten gefunden werden.

Wird, wie geplant, eine Einigung im kommenden Jahr erzielt, müssten die Staaten die neuen Regeln bis 2021 umsetzen. 

Die EU-Kommission hatte im Mai einen Vorschlag zur Eindämmung von Plastikmüll vorgelegt.

Die EU-Abgeordneten verschärften diese Ideen nun zum Teil - etwa mit den verbindlichen Reduktionszielen und mit einer längeren Liste von verbotenen Plastikprodukten.

Ziel des EU-Vorstoßes ist es, die Plastikmassen in den Meeren einzudämmen. 

Laut EU-Parlament macht Plastik weltweit drei Viertel des Mülls in den Ozeanen aus.

In der EU stellen demnach weggeschmissene Einwegprodukte aus Kunststoff etwa die Hälfte des an den Stränden gefundenen Mülls.

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