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Sportliche Sommer in den Portes du Soleil

Mit Unterstützung von The European Commission
Sportliche Sommer in den Portes du Soleil
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Von Aurora Velez
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In den Alpen haben 11 französische und schweizerische Gemeinden den 4-Jahreszeiten-Tourismus entwickelt.

Das im französisch-schweizerischen Grenzgebiet gelegene Skigebiet Portes du Soleil hat von europäischen Finanzmitteln profitiert, um sein touristisches Angebot zu verbreitern und das Naturerbe der Region aufzuwerten.

In den Alpen entwickeln 11 französische und schweizerische Gemeinden den 4-Jahreszeiten-Tourismus. Mit Trailrunning und E-Mountainbiking kann man außerhalb der Skisaison Wege und Gipfel in den Portes du Soleil erobern, dem größten grenzüberschreitenden Skigebiet der Welt.

Besucher Florian Legrand probiert diese beiden Sportarten aus, die zwischen Frühling und Herbst im Rahmen der "Sommererneuerung in den Portes du Soleil" angeboten werden. Acht französische und drei Schweizer Gemeinden, darunter Champéry, nehmen an diesem europäischen Projekt teil. Ziel ist es, Touristen das Natur- und Kulturerbe näherzubringen und ein neues Publikum anzuziehen. Mountainbiker finden 600 km an Strecken. 

"Ich bin überhaupt nicht an Elektrofahrräder gewöhnt", erzählt Florian Legrand. "Es ist ein ziemlich leichter Sport. Man kann es hier in der Gegend ausprobieren, es ist wirklich einfach."

"Man erlebt die Berge auf eine andere Art als beim Skifahren. Außerhalb der Wintersaison ist es eine echte Bereicherung."
Florian Legrand
Tourist

Das Interreg-Projekt in Zahlen

Das Projekt-Gesamtbudget liegt bei 1,5 Millionen Euro, wovon etwas mehr als 600.000 Euro von der europäischen Kohäsionspolitik und die restlichen 46,5% von Frankreich und der Schweiz aufgebracht wurden. Es gibt 12 Skigebiete mit 25 Sitzlifts, die in der Sommersaison geöffnet sind.

Neben den Mountainbike-Routen gibt es 55 grenzübergreifende Trailrunning-Routen, die über die App des Projekts verfügbar sind. Florian Legrand testet Nummer 41 mit zwei Champions in dieser Disziplin, Gael Sierre und Aurélien Bovard, am Col du Saix in der Nähe von La Chapelle d'Abondance.

Die Gegend außerhalb der Skisaison zu entdecken, zieht immer mehr Menschen an.

Projektkoordinator Benoît Cloirec nennt erste Zahlen: "Im Bereich Mountainbiking haben wir dieses Jahr 1.700.000 Fahrten gezählt. Dazu haben mehr als 800.000 Personen das Gebiet dank der Skilifte zu Fuß erkundet."

Die Sommer werden laut den Anwohnern immer länger. In Champéry kletterten die Temperaturen in diesem Sommer auf 29 Grad Celsius. Während man auf den Schnee wartet, ist die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus ein Gewinn für Unternehmer in den Skigebieten, wie für Restaurantbesitzer Jérémie Ollivier:

"Es gibt unsichere Jahre", so der Geschäftsführer von La Croix de Culet. "Wir haben einen enormen Rückgang der Besucherzahlen in Covidzeiten erlebt. Jetzt sind wir mit Energieproblemen konfrontiert. Es ist wichtig, das Angebot auf alle Jahreszeiten auszuweiten."

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