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Bericht zur Lage der EU: Was sagen die Bürgerinnen und Bürger?

Was halten Bürgerinnen und Bürger für prioritär in Europa?
Was halten Bürgerinnen und Bürger für prioritär in Europa? Copyright Chris Young/AP
Von Sandor Zsiros
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Wir haben Passanten in Dublin, Rom, Budapest, Madrid, Berlin, Wien und Athen gefragt, worauf sich die EU ihrer Meinung nach im kommenden Jahr konzentrieren sollte.

Wie jedes Jahr hält die Präsidentin der Europäischen Kommission an diesem Mittwoch ihre Rede zur Lage der Europäischen Union.

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Darin geht es um die Leistungen des vergangenen Jahres und die Aufgaben für die kommenden Monate.

Ursula von der Leyen bereitet ihren Waschzettel für das letzte Jahr der Amtszeit dieser Kommission vor, die wahrscheinlich vollgepackt ist mit politischen Vorschlägen und Strategien.

Euronews-Korrespondenten gingen in den Hauptstädten auf die Straße, um zu erfahren, wie die Menschen über das europäische Projekt denken. Denn schließlich geht es um die Bürgerinnen und Bürger.

Wir haben Passanten in Dublin, Rom, Budapest, Madrid, Berlin, Wien und Athen gefragt, worauf sich die EU ihrer Meinung nach im kommenden Jahr konzentrieren sollte.

Frau, Berlin: "Es ist sehr wichtig, und die Europäische Union sollte sich definitiv auf den Klimawandel und die Desinformation konzentrieren und die Desinformation bekämpfen."

Frau, Madrid: "Ich denke, das Wichtigste ist, dass wir uns ansehen, was wir am Mittelmeer falsch machen. Eines Tages, wenn die Zeit vergeht, wird die Geschichte uns beschämen."

Mann, Berlin: "Ich würde auch gerne sehen, dass die EU vielleicht an Mobilitätsprogrammen für Senioren arbeitet, um Senioren in Kontakt zu bringen in der ganzen EU. Vielleicht mit billigen Flügen oder Zugtickets."

Frau, Athen: "Das größte Problem ist die Wirtschaft. Warum müssen wir eine gescheiterte Wirtschaft sein? Aber ich sehe, dass ganz Europa das Gleiche durchmacht."

Frau, Wien: "Sie sollten sich auf die Menschen konzentrieren. Ich denke, darauf müssen wir uns in den nächsten Jahren konzentrieren. Denn die Menschen haben keine Bedeutung mehr."

Frau, Budapest: "Warum können sie keinen Frieden schließen, wie es Papst Franziskus und Viktor Orban fordern?"

Frau, Dublin: "Ich denke, die Europäische Kommission sollte an beiden Fronten sehr proaktiv sein. Ich meine, die Inflation ist an einem Krisenpunkt, wie wir wissen. Und die Migration ist sogar mehr als ein Krisenpunkt."

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Mann, Madrid: "Alle Maßnahmen, die zum Frieden führen, sollten gefördert werden."

Mann, Budapest: "Die EU sollte ihrer Verpflichtung nachkommen und das geben, was sie geben muss. (EU-Gelder) Aber sie gibt nicht, sie nimmt nur. Sie fordern jetzt 100 Millionen zur Unterstützung der Ukraine."

Frau, Berlin: "Neue Leute zum Arbeiten nach Europa bringen und Europa attraktiv halten."

Frau, Wien: "Prinzipielle bin ich immer für die Forschung, die Bildung, auch für den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur."

Frau, Rom: "Ich möchte, dass Europa politisch unabhängiger und pazifistischer wird und kulturell so fortschrittlich ist, wie es schon immer war."

Journalist • Stefan Grobe

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