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Frankreich: Regen und niedrige Temperaturen machen Bienen zu schaffen

Ein Imker.
Ein Imker. Copyright Кадр из репортажа France Television via EBU
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Von Euronews mit AP
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Heftige Regenfälle und kühlere Temperaturen haben den Bienenvölkern und ihren Lebensräumen in Frankreich stark geschadet.

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Starke Regenfälle und niedrigere Temperaturen haben den Bienenvölkern und ihren Lebensräumen in Frankreich zugesetzt.

Im Südwesten Frankreich gab eine Imkerin an, dass der Juni normalerweise ein "Honigfluss"-Monat sein sollte. Doch nur wenige Bienenstöcke seien derzeit mit den nektarsuchenden Insekten bevölkert.

Die französische Imkerin Dominique Laforce erklärte, dass die Blüten oft nass und aufgeweicht seien, "sodass die Biene nicht hineingelangen kann, weil es zu kalt ist. Sie wird nicht ausfliegen und vor allem wird die Biene es nicht schaffen, den Nektar zu finden", erklärte er.

EU-Initiative will Rückgang der Insektenpopulation stoppen

Vor dem Hintergrund eines starken Rückgangs von wildlebenden Insekten, die eine entscheidende Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen und der Sicherung der biologischen Vielfalt und Ernährungssicherheit spielen, hat die Europäische Kommission am 24. Januar 2023 eine neue Initiative zum Schutz dieser Insekten vorgestellt. Diese erneuerte Initiative, die auf der EU-Initiative von 2018 aufbaut, zielt darauf ab, den Rückgang der Insektenpopulationen bis 2030 umzukehren. Die Maßnahmen umfassen die Verbesserung des Schutzes von Arten und Lebensräumen, die Förderung insektenfreundlicher Landwirtschaft und die Verringerung des Einsatzes von Pestiziden.

Ökologische Korridore, die sogenannten "Buzz Lines" und der Wiederherstellung von Lebensräumen in Agrarlandschaften sind ein Teil der Initiative. Zudem sollen die Lebensbedingungen für Insekten in städtischen Gebieten verbessert und die Auswirkungen von Klimawandel, invasiven Arten und Lichtverschmutzung reduziert werden. Ein umfassendes Überwachungssystem und nationale Strategien der EU-Mitgliedstaaten sind ebenfalls Teil der Initiative. Der EU und Experten zufolge sind diese Schritte notwendig, um die Bestäuberinsekten zu retten, die für die Ökosysteme, die Gesellschaft und die Wirtschaft von unschätzbarem Wert sind.

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