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Joe Biden trifft KI-Bosse, Autorenstreik in Hollywood

Mitglieder der Writers Guild of America streiken vor den Universal Studios, 4. Mai 2023
Mitglieder der Writers Guild of America streiken vor den Universal Studios, 4. Mai 2023 Copyright Marcio Jose Sanchez/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Marcio Jose Sanchez/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von euronews
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Künstliche Intelligenz entwickelt sich in rasender Geschwindigkeit, unterschiedlichste Anwendungen bedrohen die Art und Weise, wie Menschen arbeiten und leben.

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In Hollywood streiken die Drehbuchautoren, es ist der erste Streik in Hollywood seit 15 Jahren. 11 500 Mitglieder der Writers Guild of America legten die Arbeit nieder, ihre grosse Sorge ist, durch Maschinen ersetzt zu werden. Denn Texte und Stories lassen sich nun mit mit ein paar Klicks erstellen.

"Wir müssen deutlich machen, dass ein menschlicher Autor das Sagen haben muss und wir nicht Gigworker werden, die nur das überarbeiten, was KI produziert hat. Wir müssen die Geschichten erzählen."

_Jonterri Gadson, TV-Autorin
_

"Wir wollen nicht, dass Unternehmen uns durch KI ersetzen können, weil es billiger für sie ist, also gut für sie. Das ist ein kluger geschäftlicher Schachzug, aber es ist keineswegs ein menschlicher Schachzug."

Zac Hug, TV-Autor

Autoren oder Journalisten sind nicht die einzigen, die bedroht sind. Von 300 Millionen gefährdeten Jobs sprechen Studien von Unternehmensberatungen.

Einer der Erfinder der künstlichen Intelligenz meint, dass zwar Fortschritte in der Produktivität möglich sind, aber zugleich warnt er auch vor dieser Technologie, die menschliche Fähigkeiten übertreffen könnte.

"Wenn man sich diese großen Sprachmodelle ansieht, haben sie etwa eine Billion Verbindungen. Und Anwendungen wie GPT-4 oder 5 wissen viel mehr als wir. Sie verfügen über eine Art von gesundem Menschenverstand und wissen über alles Bescheid. Sie wissen also wahrscheinlich tausendmal so viel wie ein Mensch. Und auch wenn sie nicht direkt an den Hebeln ziehen können, sie können uns doch dazu bringen, an den Hebeln zu ziehen. Es hat sich gezeigt, dass man Menschen so manipulieren kann, dass man kann in ein Gebäude in Washington eindringen kann, ohne jemals selbst dort gewesen zu sein."

Geoffrey Hinton, Pionier der KI-Forschung

Das Weiße Haus beschäftigt sich mit KI, und weltweit müht man sich Regeln für den Umgang mit KI zu entwicklen. Es wurde bereits die Forderung nach einem Entwicklungsstopp laut, und Joe Biden hat die großen KI Unternehmen empfangen, um mit ihnen zu diskutieren - und zu ermahnen, KI auf ethische Weise zu entwickeln und einzusetzen.

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