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Jugendliche führen Passinho für ihre Social-Media-Accounts in der Favela Rocinha in Rio de Janeiro, Brasilien, am 17. April 2024 auf.

Video. Immaterielles Kulturgut auf den Straßen der Favelas in Rio

Der Passinho, ein Tanzstil, der in den 2000er Jahren von Kindern in den Favelas von Rio de Janeiro entwickelt wurde, ist zum "immateriellen Kulturerbe" des Bundesstaates Rio erklärt worden, wodurch ein kultureller Ausdruck, der in den Arbeitervierteln entstanden ist, Anerkennung findet.

Der Passinho, ein Tanzstil, der in den 2000er Jahren von Kindern in den Favelas von Rio de Janeiro entwickelt wurde, ist zum "immateriellen Kulturerbe" des Bundesstaates Rio erklärt worden, wodurch ein kultureller Ausdruck, der in den Arbeitervierteln entstanden ist, Anerkennung findet.

Mehr Hiphop geht kaum: Aus den Favelas von Rio de Janeiro hat sich in den letzten etwa 15 Jahren ein Tanzstil auf den Weg gemacht, Brasiliens Großstädte zu erobern. Passinho ist laut Sheick, einem der Helden seiner Szene, die "erste urbane brasilianische Tanzform" – Breakdance trifft auf Elemente klassischer Tänze des Landes. Gleichzeitig ist Passinho aber sehr viel mehr als nur ein Tanzstil.

Rio und andere Städte haben ein massives Problem mit Drogen und Kriminalität. In den Favelas werden die großen Traficantes (Drogendealer) teils wie Stars gefeiert. Passinho hat in den betroffenen Vierteln das Potenzial, den Kindern und Jugendlichen eine gewaltfreie Alternative zur augenscheinlich lukrativen Kriminalität zu bieten. Als Gegengewicht zu den Dealern schenken manche Tänzer, die es in Videos bekannter Musiker oder ins Fernsehen schaffen, ihren Mitmenschen Hoffnung.

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