Im Süden Chiles wüten Waldbrände. Mindestens 15 Menschen kamen ums Leben. Mehr als 50.000 Menschen mussten fliehen, teilte die Regierung am Sonntag mit.
Die Feuer breiten sich in ländlichen und Küstengebieten rasch aus. Tausende verließen ihre Häuser.
Behörden warnen, die Zahl der Toten könnte steigen, sobald Einsatzkräfte abgelegene Orte erreichen. Mehr als 50.000 Einwohner verließen bereits die betroffenen Regionen. Hunderte Häuser brannten nieder.
Am schlimmsten betroffen sind die Regionen Ñuble und Biobío, rund 500 Kilometer südlich von Santiago. Etwa 20 Brände sind weiterhin aktiv. Küstenstädte nahe Concepción, darunter Penco und Lirquén, melden ganze Viertel, die bis auf die Grundmauern niedergebrannt sind.