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"Tod überall": Amnesty zeichnet düsteres Bild von Lage in Syrien

"Tod überall": Amnesty zeichnet düsteres Bild von Lage in Syrien
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Death everywhere. Tod überall. So der Titel des neuesten Berichts der Menschenrechtsorganisation Amnesty International über die Lage der Menschen im syrischen Bürgerkriegsgebiet.

Es folgt dann ein zweiter Fassbombenangriff 15 Minuten später bei dem dann jene sterben, die mit den Bergungsarbeiten beschäftigt sind.

Vor allem in Aleppo zwinge Terror und unsagbares Leid viele Syrer zu einem Leben im Untergrund. Und das ist wörtlich gemeint. Denn an der Erdoberfläche drohe jederzeit ein Schlag der syrischen Regierungtruppen, so Amnesty. Luftangriffe mit Fassbomben seien besonders tödlich.

“Es gibt da einen fatalen Mechanismus”, erklärt Philip Luther von Amnesty International. “Ein Ziel wird mit Tonnenbomben angegriffen und tötet Menschen. Es folgt dann ein zweiter Angriff 15 Minuten später bei dem dann jene sterben, die mit den Bergungsarbeiten beschäftigt sind.”

Bei Fassbomben handelt es sich um Metallbehälter, die mit Sprengstoff und Metallteilen gefüllt sind und sehr breit streuen. Amnesty verurteilt deren Einsatz und wirft der syrischen Regierung um Bashar al-Assad Kriegsverbrechen vor. Allein in der nordsyrischen Stadt Aleppo seien seit Anfang 2014 mehr als 3000 Zivilisten bei Angriffen mit Fassbomben ums Leben bekommen, so der Bericht.

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