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"Wie in Beslan" - Angriff auf Schule auf der Krim

"Wie in Beslan" - Angriff auf Schule auf der Krim
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Von Euronews mit dpa
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"Wie in Beslan" - Angriff auf Schule auf der Krim

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Bei einem Angriff auf eine Schule auf der Krim sind mindestens 18 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Die russischen Behörden gingen zunächst von einem Terroranschlag aus und setzten auf der 2014 annektierten ukrainischen Halbinsel starke Sicherheitskräfte in Marsch.

Später wurde ein Schüler als mutmaßlicher Täter identifiziert, sodass nur noch wegen Mordes ermittelt wird. 

Der Angreifer soll in der Schule um sich geschossen und in der voll besetzten Kantine einen mit Metallteilen gespickten Sprengsatz gezündet haben. Dann habe er sich selbst umgebracht, teilte das Staatliche Ermittlungskomitee mit. Seine Leiche sei in der Bibliothek der Schule gefunden worden.

Die meisten Opfer waren Jugendliche. Sie starben nach Angaben der Ermittler vor allem an Schusswunden.

Die Direktorin der Schule in der Stadt Kertsch berichtete zunächst von mehreren Bewaffneten, die vor der Explosion in das Gebäude eingedrungen seien und gezielt auf Schüler geschossen hätten. Sie hatte die Schule kurz vor dem Vorfall verlassen. Ein Video im lokalen Fernsehen zeigt, wie die erschütterte Frau dem Bildungsministerium der Krim telefonisch Bericht erstattet.

Olga Grebennikowa:"Es gibt Tote, mehrere Tote. Es gab einen Zwischenfall. Ich war zu einer Besprechung im Verwaltungsbüro. Sonst wäre ich jetzt auch tot. Es gibt Leichen, viele Kinderleichen. Es sieht nach einem echten Terroranschlag aus. 5-10 Minuten, nachdem ich gegangen war, stürmten mehrere Menschen das Gebäude, sprengten die Halle in die Luft - alle Fenster zerbrachen. 

Dann liefen sie herum und zündeten  Sprengsätze. Sie hatten Maschinengewehre oder ähnliche Waffen. Im ersten Stock öffneten sie Räume und töteten alle. Es ist ein echter Terroranschlag, wie in Beslan."

Russland reagiert nervös auf alle Vorfälle auf der 2014 annektierten Krim. Von Kertsch führen eine Fährverbindung und eine Brücke auf das russische Festland. Die Sicherheitsmaßnahmen an der Brücke wurden verstärkt. Auch vor dem Schulgebäude fuhren gepanzerte Mannschaftstransporter auf.

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