Eilmeldung

Eilmeldung

Die Hessen kommen - und es wird spannend: 22 % für ...

Sie lesen gerade:

Die Hessen kommen - und es wird spannend: 22 % für ...

Die Hessen kommen - und es wird spannend: 22 % für ...
@ Copyright :
REUTERS/Fabrizio Bensch
Schriftgrösse Aa Aa

Schon in den Wochen und Monaten zuvor hatte es sich angedeutet. Der beliebteste Politiker in Hessen war laut Umfragen nicht Ministerpräsident Volker Bouffier (66) von der CDU, sondern sein Koalitionspartner, Tarek Al-Wazir (47) von den Grünen. Hessens Vize-Regierungschef und Minister für Wirtschaft und Verkehr lag schon im Juni vor Bouffier und vor dem SPD-Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel (49).

In neuen Umfragen vor der Hessenwahl verlieren CDU und SPD. Vor allem die Grünen verzeichnen Gewinne. In der ZDF-Umfrage liegt die Partei von Tarek Al-Wazir bei 22 Prozent. "In Hessen wackelt die Wand", titelt die FAZ.

Im Landtag vertreten ist laut Umfragen mit 10 bis 12 erstmals die AfD - vor Linken und FDP.

Tarek Al-Wazir gab sich eher bescheiden und erklärte, Umfragen seien Umfragen. Gewählt wird in Hessen am 28. Oktober. Viele Wählerinnen und Wähler sind noch unentschlossen.

In der ARD-Umfrage "HessenTrend" sackt die CDU zehn Tage vor der Landtagswahl um fat 10 Prozent ab auf 26 Prozent ab. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als beim "HessenTrend" im September. Die SPD verbucht in der Sonntagsfrage 21 Prozent Zustimmung nach 23 Prozent im Vormonat. Die Grünen würden auf 20 Prozent kommen. Die Linke läge bei 8 Prozent, die FDP bei 9 Prozent und die AfD bei 12 Prozent.

Bei der Frage, ob die CDU oder die SPD die nächste Landesregierung führen sollte, sprechen sich 44 Prozent der Befragten für die Christdemokraten aus. 38 Prozent sind für eine SPD-geführte Landesregierung. Bei der Frage, ob CDU oder Grüne das Land künftig führen sollten, sprechen sich 41 Prozent der Teilnehmer für die CDU und 40 Prozent für die Grünen aus.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) machte für das Absacken seiner Partei die Dauerquerelen im Bund verantwortlich, die die Landespolitik überlagerten. Vor allem den noch vielen unentschlossenen Wählern müsse deshalb verdeutlicht werden, dass es bei der Wahl um Hessen gehe. Laut Bouffier steht nur die CDU für Stabilität, denn bei den Grünen wisse man ja nicht, mit wem sie in Zukunft koalieren wollten.