Gelbwesten in Paris: "Sind entschlossen"

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Trotz großem Sicherheitsaufgebot haben die "Gelbwesten" auf der Champs-Élysées demonstriert. Sie fordern, dass Präsident Macon ihnen zuhört.

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Paris am Samstag: Die Gelbwesten demonstrieren wieder, die lose zusammengehaltene Bürgerbewegung, die sich gegen die Erhöhung der Steuern auf Benzi n, gegen die Reformen der Regierung Macron einsetzt. Wieder gab es gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei, mehr als 100 Personen wurden festgenommen.

Euronews-Korrespondentin Annelise Borges: "Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen drei Wochen sind Tausende in ganz Frankreich auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt sind viele zum Prachtboulevard Champs-Élysées gekommen und dort auf starke Polizeipräsenz gestoßen. 5000 Sicherheitskräfte wurden am Samstag in der Stadt eingesetzt, aber das hat die Menschen nicht abgehalten, zu kommen. Seit den frühen Morgenstunden haben sie versucht, auf die Straße vorzudringen, genau das wollte die Regierung verhindern. Aber die Gelbwesten sagen, sie wollen angehört werden, sie wollen über soziale Ungleichheit sprechen und über den Graben zwischen den Mächtigen und den Bürgern. Und sie sagen, das kann nur überwunden werden, wenn der Präsident ihnen zuhört. Die Nachricht ist also, dass die französischen Bürger es nicht leicht haben und dass viele Menschen in Frankreich sich an diesem Samstag Gehör verschaffen wollen."

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