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Utrecht: Blumen und Schweigeminute für die Opfer

Utrecht: Blumen und Schweigeminute für die Opfer
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Ministerpräsident Mark Rutte und Justizminister Ferdinand Grapperhaus legten am Dienstagnachmittag in der Nähe des Tatorts Blumen ab. Zuvor hatte das Parlament in Den Haag der Opfer mit einer Schweigeminute gedacht.

Die Niederlande seien ins Herz getroffen worden, die Folgen der Tat groß, so Rutte. Dennoch seien die Utrechter am Dienstagmorgen wieder in die Straßenbahnen eingestiegen und ganz normal zur Arbeit gefahren. Diese Routine sei die beste Antwort auf eine solche Tat.

Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in einer Straßenbahn im niederländischen Utrecht verdichten sich die Anzeichen auf einen terroristischen Hintergrund der Tat. Ein im Fluchtauto des Hauptverdächtigen gefundener Brief und die Art der Tatausführung weisen nach Angaben der Polizei in diese Richtung.

Nach stundenlanger Fahndung war am Montagabend der 37 Jahre alte Verdächtige Gökmen T. festgenommen worden. Er soll zuvor zwei Männer und eine Frau in einer Straßenbahn erschossen und drei andere Menschen lebensgefährlich verletzt haben.

Die bisherigen Ermittlungen hätten keine Hinweise auf irgendeine Beziehung zwischen dem Hauptverdächtigen und den Opfern ergeben, teilte die Polizei mit. Zuvor war über eine Beziehungstat spekuliert worden. Zwei Brüder im Alter von 23 und 27 Jahren wurden ebenfalls festgenommen, sind aber nach Angaben des Anwalts nicht mit dem Hauptverdächtigen verwandt.