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Neuer Stromausfall lähmt Caracas

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Copyright REUTERS/Manaure Quintero
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Von Euronews
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Erst Anfang März hatte ein Blackout weite Teile Venezuelas lahmgelegt. Jetzt ist nur die Hauptstadt betroffen.

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Die angespannte Lage in Venezuela hat sich durch einen neuen Stromausfall in der Hauptstadt Caracas weiter verschärft. Erst Anfang März hatte ein umfassender Blackout weite Teile des Landes lahmgelegt. Mittlerweile sei die Versorgung mit Elektrizität weitgehend wiederhergestellt, erklärte Kommuniukationsminister Jorge Rodriguez.

In dem seit über zwei Monaten andauernden Machtkampf in Venezuela will der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó unterdessen den Druck auf seinen Widersacher Nicolas Maduro erhöhen. An diesem Samstag sind Guaidos Anhänger aufgefordert, im ganzen Land auf die Straße zu gehen, um Maduros Rücktritt zu zu fordern. Gleichzeitig sollen die Oppositionsanhänger gegen die massiven Stromausfälle in dem Krisenland demonstrieren.

Rotes Kreuz steht bereit

Angesichts der schweren politischen und wirtschaftlichen Probleme will das Rote Kreuz Hilfslieferungen in das Land bringen. Allerdings müssten dabei interne Rotkreuz-Regeln wie die Ablehnung von Militärinterventionen respektiert werden, erklärte der Präsident der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, Francesco Rocca.

Das Rote Kreuz hatte sich bislang nicht an der Verteilung von Hilfsgütern beteiligt, weil die Organisation fürchtete, politisch instrumentalisiert zu werden. Nach einer Reihe von Gesprächen in Caracas sei der Weg nun frei, sagte Rocca.

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