EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Earth Day: "Rettet die Arten!"

Der "Earth Day 2019" soll auf das weltweite Artensterben aufmerksam machen.
Der "Earth Day 2019" soll auf das weltweite Artensterben aufmerksam machen.
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Am internationalen Tag der Erde, dem Earth Day, geht es in diesem Jahr um die Artenvielfalt. Der Aktionstag, der jährlich am 22. April stattfindet, wurde erstmals 1970 in den USA begangen und damit genau in dem Land, dessen aktueller Präsident einen vom Menschen verursachten Klimawandel abstreitet.

WERBUNG

Schmelzende Gletscher, Waldbrände, Extremwetter-Ereignisse. Die Auswirkungen des Klimawandels sind real, aber manch einer leugnet den Einfluss des Menschen auf die Klimaveränderungen weiter. Mit dem Tag der Erde, dem "Earth Day", soll auf die Bedrohungen für die Erde und ihre Bewohner aufmerksam gemacht werden.

"Ein Jahrzehnt verbleibt zum Gegensteuern"

Aktionen fanden unter anderem in London statt. Rednerin war unter anderen die britische Grünen-Abgeordnete Caroline Lucas. Sie sagte: "Vertreter aller politischen Parteien müssen zusammenkommen, sich zuhören und dann - ganz wichtig - handeln. Denn die Vereinten Nationen sagen es: Es bleibt gerade einmal ein gutes Jahrzehnt, um dem Kurs in Richtung Klimakatastrophe zu entkommen." Ein 'business as usual' dürfe es nicht mehr geben.

Begangen wurde der Aktionstag erstmals 1970 in den USA. Inzwischen hat sich der 22. April als Tag für den Umweltschutz in über 190 Ländern etabliert. In diesem Jahr lautet das Motto "SOS – Rettet die Arten!". Damit wird ein aktuelles Thema aufgegriffen. So war erst vor kurzem in Bayern das Volksbegehren "Rettet die Bienen" erfolgreich.

Aktivisten Opfer von Bedrohungen und Gewalt

Gleichzeitig werden Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten andernorts angefeindet und bedroht. Nach Angaben des Hilfswerks "terre des hommes" wurden im vergangenen Jahr in 27 Ländern insgesamt 321 Aktivisten getötet. Drei Viertel von ihnen hätten sich für Landrechte indigener Völker und den Schutz der Umwelt gegen Rodung, Landraub und große Infrastrukturprojekte eingesetzt.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

15.000 Radfahrer zum Earth Day in Budapest

Insektensterben: schockierende Zahlen

Europas Grüner Deal im Dämmerschlaf?