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Spanien wählt, Sánchez zittert

Spanien wählt, Sánchez zittert
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Spanien wählt heute ein neues Parlament. Knapp 37 Millionen Menschen sind an die Urnen gerufen. Die Wahllokale schließen um 20 Uhr, dann wird mit ersten Prognosen gerechnet. Ein Ergebnis wird gegen 22 Uhr erwartet.

Linkes Bündnis, rechte Koalition oder Blockade?

Noch ist alles offen. Ministerpräsident Sanchez liegt mit seiner Sozialistischen Arbeiterpartei in den Umfragen zwar klar vorn. Um regieren zu können, braucht er aber wohl mindestens einen Koalitionspartner – wie die Linksbewegung Podemos. Auch eine Unterstützung durch katalanische Nationalisten schließt er nicht aus.

Dafür wird er von Konservativen wie der Volkspartei PP scharf kritisiert. Auch diese macht sich trotz schlechter Umfragewerte Hoffnung auf einen Wahlsieg – im Bündnis mit den liberalen Ciudadanos und der Rechtsaußen-Partei Vox.

Gewinner werden wohl die Ultrarechten

Am Ende kommt es auf die vielen unentschlossenen Wähler an. Stärken sie Sanchez und mögliche Partner wie Podemos-Chef Iglesias? Oder stellen sie sich hinter den rechten Block und Parteien wie PP, Ciudadanos und Vox? Eines scheint sicher: Letztere wird wohl den Sprung ins Parlament schaffen – als erste ultrarechte Partei seit dem Tod Francos.