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Türkische Probebohrungen: Zypern empört über britische Äußerung

Türkische Probebohrungen: Zypern empört über britische Äußerung
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Im Streit um türkische Probebohrungen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Zyperns haben die Äußerungen des britischen Staatssekretärs Alan Duncan in Zypern für Empörung gesorgt:

"Gestern hatte ich mit dem türkischen Botschafter sehr konstruktive Diskussionen. Die Position des Vereinigten Königreichs ist in Übereinstimmung mit dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, dass Probebohrungen nicht in Gebieten durchgeführt werden sollten, in denen die Souveränität umstritten ist."

In dem Gebiet, das rund 60 Kilometer vor der zyprischen Küste liegt, werden große Gasvorkommen vermutet.

"Die Äußerungen des Staatssekretärs waren und sind inakzeptabel. Wir werden offiziell Einspruch einlegen. Die Unterstützung die Großbritannien in dieser kritischen Zeit des Brexit von uns erfahren hat, ist beispiellos, selbst von unserem kleinen Land, das die gleiche Stimme wie alle anderen hat", sagte der zyprische Präsident Nikos Anastasiades.

Die um Zypern vermuteten Gasvorkommen hatten die Spannungen zwischen Zypern und der Türkei weiter befeuert. Die Türkei erkennt zudem die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) Zyperns nicht an.