Brennende Frachter: USA gegen Iran

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Von Euronews
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Teheran weist die Vorwürfe aus Washington entschieden zurück.

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Nach den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Frachtschiffe im Golf von Oman ist das Feuer auf dem norwegischen Öltanker "Front Altair" gelöscht worden. Das gab die Reederei bekannt. Ob der Brand durch einen technischen Defekt, Sabotage oder einen Angriff ausbrach, ist unklar. Sachverständige sollen das Schiff nun untersuchen.

Der japanische Betreiber des Tankschiffes "Kokuka Courageous" hingegen geht von einem Angriff aus. Ein im Golf von Oman kreuzendes Kriegsschiff der US-Marine machte Aufnahmen der "Kokuka Courageous", die Schäden einer Explosion und eine mögliche Haftmine zeigen sollen. Dieses Video dokumentiert einem Sprecher der US-Armee zufolge, wie Soldaten der iranischen Revolutionsgarde versuchen, eine nicht detonierte Mine von der Schiffswand zu entfernen.

Der Vorstandsvorsitzende der Reederei Kokuka Sangyo sagte: "Die Frage war, ob es sich um eine Explosion oder einen Beschuss handelte. Ich habe den Eindruck, dass es ein Beschuss war. Wenn es eine Explosion gewesen wäre, hätte es Schäden an unterschiedlichen Stellen gegeben. Aber das ist nur eine Vermutung."

US-Außenminister Mike Pompeo hatte den Iran bezichtigt, die beiden Frachter angegriffen zu haben. Teheran wies den Vorwurf entschieden zurück. Die US-Regierung habe in den vergangenen zwei Jahren all ihre wirtschaftlichen, finanziellen und militärischen Möglichkeiten genutzt, um sämtliche internationale Strukturen und Vorschriften mit ihrem aggressiven Ansatz zu zerstören, sagte der iranische Präsident Hassan Ruhani. Das gefährde die Stabilität der Region und der ganze Welt, betonte Ruhani.

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