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Ein Glas Prosecco auf das UNESCO-Weltkulturerbe

Ein Glas Prosecco auf das UNESCO-Weltkulturerbe
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Portugal hat zwei neue Weltkulturerbe-Stätten: Eine ist Mafra bei Lissabon, wo im 18. Jahrhundert König João V Architektur- und Kunstmodelle des römischen und italienischen Barocks übernahm und Mafra zu einem außergewöhnlichen Beispiel des italienischen Barocks machen ließ.

Aktuell stehen mehr als 1.100 Kultur- und Naturstätten aus mehr 160 Ländern auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Und das UN-Komitee nahm in Aserbaidschan auch zwei Stätten in Deutschland auf: Das historische Wassermanagement-System in Augsburg (Bayern) und die Bergbauregion Erzgebirge.

Zurück nach Portugal: Bom Jesus do Monte, ist ein römisch-katholisches Heiligtum am östlichen Stadtrand von Braga in Nordportugal. Bauzeit: Mehr als 600 Jahre, hauptsächlich im Barockstil.

Die Hügel des Prosecco (Le Colline del Prosecco di Conegliano e Valdobbiadene) in der venezianischen Provinz Treviso sind jetzt auch Kulturgut. Dabei wird der Sprudelwein schon seit dem Altertum geschätzt, auch die angeblich medizinischen Wirkung. Aber das war 2.000 Jahre vor der UNESCO.

Bagan ist eine historische Königsstadt in Myanmar mit über zweitausend erhaltenen Sakralgebäuden aus Ziegelstein. Der Tempel-Bereich erstreckt sich über rund 36 km² in einer versteppten Landschaft, eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens.

Der Irak schließlich feierte die Entscheidung des UNESCO-Komitees, die historische Stadt Babylon zum Weltkulturerbe zu erklären.

Die Stadt am Euphrat liegt etwa 85 Kilometer südlich von Bagdad und war vor 2.000 Jahren womöglich die größte Stadt der Welt. Damals hießen die Weltkulturerbestätten noch „Weltwunder“ - eine Haupttouristenattraktion, bevor der Irak in den letzten vier Jahrzehnten zum Kriegsgebiet wurde.

Mit der Aufnahme in die Liste verpflichten sich die Länder zum Schutz ihres Welterbes.

su

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