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Waldbrände in Sibirien: Erste Erfolge

Waldbrände in Sibirien: Erste Erfolge
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Die Bekämpfung der Waldbrände in Sibirien zeigt erste Erfolge. Nachdem die Waldbrandegebiete so groß waren wie Belgien, sind sie nach Angaben der russischen Behörden jetzt ein wenig kleiner.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in der vergangenen Woche das Militär angewiesen, sich mit Flugzeugen und Hubschraubern an der Löschung der Brände zu beteiligen. Der Kommandant der Hubschrauberstaffel Andrei Persiyanov: "Die Situation ist nach wie vor angespannt. Wir fliegen täglich mehr als 40 Wasserladungen zu den Bränden. Die Arbeiten werden fortgesetzt. Leider können wir nicht überall hingelangen, weil starke Rauchentwicklung in einigen Bereichen das Fliegen zu unsicher macht."

Die Militärflugzeuge und Hubschrauber hätten allein am Sonntag mehr als 1.200 Tonnen Wasser eingesetzt, um die Feuer in den Regionen Irkutsk und Krasnojarsk einzudämmen.

Löschaktionen erst auf Druck der Bevölkerung und Umweltorganisationen

Die Devise der russischen Behörden war zunächst: Löschen lohnt sich nur, wenn Dörfer oder Straßen gefährdet sind. Sonst sei der Schaden geringer als die Kosten für die Löscharbeiten. Experten schätzten den Schaden durch die Feuer in der auch für das Weltklima wichtigen Taiga auf mehr als 33 Millionen Euro. Dass Moskau schließlich doch reagierte, lag vor allem an dem Protest von Bevölkerung und Umweltschützern.

Umweltorganisationen warnen vor einer schweren ökologischen Katastrophe.