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Flaschenpost aus dem Kalten Krieg

Flaschenpost aus dem Kalten Krieg
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Tyler Ivanoff lebt in Alaska, und für ihn wurde etwas wahr, wovon manche Romatiker träumen: fast 1000 Kilometer nördlich von Anchorage fand er beim Feuerholzsammeln am Strand eine Flaschenpost, die Nachricht darin allerdings in kyrillisch geschrieben.

Über das Internet fragte er nach, wer ihm die Flaschenpost übersetzen könne – und so fand er 50 Jahre später den Absender der Botschaft aus dem Kalten Krieg: den ehemaligen sowjetischen Marinekapitän Anatolii Botsanenko, der die Flasche 1969 den Wellen übergeben hatte.

Anatolii Botsanenko, sowjetischer Marinekapitän AD

"Wir wussten nicht, ob es 100, 200 oder 300 Jahre dauern würde, bis jemand sie finden würde oder wer das sein könnte. Es war eher wahrscheinlich, dass sie an einer russischen Küste angespült würde, vielleicht den Kurilen oder Sachalin, oder vielleicht noch Japan oder China. Aber niemand hätte damit gerechnet, dass sie es so weit schaffen würde. Es ist schon erstaunlich, wie weit diese Flasche herumgekommen ist."

Aufgespürt haben den heute 86-jährigen Absender schlussendlich russiche Behörden – Botsanenko konnte es zuerst nicht glauben, bis er die vergilbte Unterschrift als die seine erkannte.