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Streiks legen Athen lahm

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Streiks legen Athen lahm
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In der Hauptstadt Athen und in anderen Städten Griechenlands sind Zehntausende auf die Straße gegangen, um gegen die neue konservative Regierung zu demonstrieren. Streiks legten weite Teile des öffentlichen Lebens lahm. Es gingen keine Fähren. Busse und U-Bahnen fuhren nicht. Auch die Lehrer und die Angestellten des öffentlichen Dienstes streikten. Für sie ist der neue Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis eine Enttäuschung.

Eine Demonstrantin erklärt: ''Er wird nichts tun. Er wird genauso weitermachen, wie die vorherige Regierung."

Ein Mann sagt: ''Sollten wir nicht endlich wieder einen anständigen Lohn bekommen? Seit 2010 haben sie uns den Lohn immer weiter gekürzt. Mitsotakis macht das Gegenteil, von dem, was er tun sollte. Er kürzt weiter."

Eine andere Demonstrantin meint: ''Die Regierungspartei Nea Dimocratia präsentiert uns die Rechnung, genau so wie die anderen es gemacht haben. Eine gesalzene Rechnung, die wie vorher uns das Leben kaputt macht, ja, es wird sogar noch schlimmer als zuvor."

Euronews-Reporterin Fay Doulgkeri sagt: "Eine der großen Gewerkschaften, ADEDY, fürchtet, dass Mitsokakis mit Hilfe des Parlaments nun das Recht zu streiken, einschränken will."

Es ist dies die erste große Demonstration, seit die neue konservative Regierung an der Macht ist.