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Zwei Unwetter innerhalb einer Woche fordern 12 Menschenleben

Zwei Unwetter innerhalb einer Woche fordern 12 Menschenleben
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Heftige Unwetter und Überschwemmungen im Süden Frankreichs haben inzwischen sechs Menschenleben gefordert. Bereits vor gut einer Woche waren bei heftigen Unwettern in derselben Region ebenfalls mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.

Die Leiche eine 35-jährigen Frau wurde am Montag im Ort Villeneuve in der Provence geborgen, nachdem sie auf einem Familienausflug verschwunden war. Am Sonntagabend waren drei Einsatzkräfte ums Leben gekommen, als ihr Hubschrauber auf einer Rettungsaktion abstürzte. Zwei weitere Menschen wurden von Wasserfluten erfasst.

Wie eine Woche zuvor hat auch dieses Mal eine meteorologische "mediterrane Episode" zu sintflutartigen Regenfällen, starken Winden zu massiven Überschwemmungen geführt haben.

Das Wasser richtete große Schäden an, die Häuser vieler Menschen wurden beschädigt. Die Versicherer schätzen den Schaden auf 285 Millionen Euro. Rund 50 schulische Einrichtungen bleiben geschlossen, der Bahnverkehr war stellenweise unterbrochen, Straßen waren gesperrt.

Eine Anwohnerin aus Mandelieu sagt: "Mein Mann und ich gingen auf den Balkon und innerhalb von zehn Minuten stieg der Wasserstand sehr schnell an." Ein Mann aus Mandelieu sagt: "Wir sind besorgt, zweimal in der Woche viel ist, es ist ziemlich beunruhigend und gefährlich. Es ist ein mediterranes Phänomen, ziemlich gefährlich und beeindruckend."

Frankreichs Premier Édouard Philippe bekundete sein Beileid für die Opfer beider Stürme und sagte, die Anzeichen des Klimawandels seien offensichtlich."Jeder, der diese Zeichen ignoriert, macht einen großen Fehler", so Philippe wörtlich.

Jeder, der diese Zeichen ignoriert, macht einen großen Fehler.
Frankreichs Premier Édouard Philippe
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