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Dicke Luft in Budapest : Stadt unter grauer Schmutzwolke

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Dicke Luft in Budapest : Stadt unter grauer Schmutzwolke
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Smog-Alarm in Budapest immer noch akut

Budapest und andere Städte Ungarns sind auch diese Woche von verstärkter Luftverschmutzung betroffen.

Die Feinstaubkonzentration in der Luft hat in Budapest erneut zugenommen, so dass immer noch Smog-Alarm besteht, bestätigte das Bürgermeisteramt vor Ort.

Der BürgermeisterGergely Karácsony hat am frühen Freitag einen Smog-Alarm der „Informationsstufe“ ausgerufen, nachdem die Schadstoffbelastung an drei Messpunkten in der Stadt in den vergangenen zwei Tagen die Grenzwerte überschritten hat.

Eine weitere Verschlechterung der bereits hohen Werte wird nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes in den nächsten drei Tagen erwartet. Nur die Kaltfront am kommenden Sonntag könnte eine Veränderung in der Luftatmosphäre bringen.

Die Luftverschmutzung in ungarischen Siedlungen wird hauptsächlich durch Wohnraumheizungen mit Holz und Braunkohle im Winter verursacht.
Eine mögliche Lösung des Smogproblems wäre die Installation von Gasheizungen.

Die Luftverschmutzung wird auch durch die Menschen verursacht, die ihren Abfall in ihren Öfen verbrennen.

Der Autoverkehr ist eine weitere Verschmutzungsquelle in Großstädten. Daher wird den Bewohnern nahe gelegt, verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen.

Erhöhtes Gesundheitsrisiko

Husten, Reizungen und schwere Atmung vor allem bei Kindern, älteren Menschen und solchen, die an chronischen Krankheiten leiden sind die akuten Symptome, wie das national Gesundheitszentrum bestätigte. Zudem wird Radfahrern geraten, Masken zu tragen und weniger stark befahrene Straßen zu benutzen.

In Ungarn leiden jedes Jahr Zehntausende an Atemwegs- und Kreislauferkrankungen aufgrund von Luftverschmutzung. Das Durchschnittsalter der Ungaren liegt fünf Jahre unter dem EU-Durchschnitt.

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