Neuer ÖBB-Nachtzug Wien-Brüssel: Was macht Berlin?

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Von Euronews
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Die ÖBB bietet eine neue Nachtzugverbindung Wien-Brüssel an. Mehr Nachtzüge könnten dazu führen, dass weniger Inlandsflüge nötig wären, aber die Bundesregierng will das nicht finanzieren.

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Die österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat eine neue Bahnverbindung eingeweiht: ein Nachtzug zwischen Wien und Brüssel mit Zwischenhalt in Nürnberg, Frankfurt am Main und Köln.

Im Internet wird der neue Nachtzug gefeiert. Einige in Belgien fordern schon jetzt weitere Stopps.

Angesichts der Klimakrise und wachsenden Fahrgastzahlen im Bahnverkehr wird auch in Deutschland über eine Ausweitung des Nachtzugverkehrs diskutiert.

Regierung in Berlin will kein Geld in Nachtzüge der Deutschen Bahn investieren

Doch die Bundesregierung hat nun klargestellt, dass sie eine Wiederaufnahme der Nachtzüge nicht finanzieren will. Das gab sie auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion zur Antwort.

Kein Geld also für eine Verlagerung des Flugverkehrs auf die Schiene.

Ein Nachtzugangebot könnte möglicherweise dazu führen, dass weniger Inlandsflüge nötig wären.

Die Deutsche Bahn hatte ihre Schlafwagen 2016 wegen schlechter Kosten-Nutzen-Bilanz eingemottet, die Österreicher hatten das Nachtzuggeschäft von der Deutschen Bahn übernommen.

Seither erzielt die ÖBB mit dem Nachtzugverkehr einen leichten Gewinn. Sie will in Kürze noch einen weiteren Nachtzug von Innsbruck über München nach Brüssel anbieten.

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