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Coronavirus aus Wuhan: Wie alles begann...

Coronavirus aus Wuhan: Wie alles begann...
Copyright Lee Jin-man/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit AP
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Mittlerweile ist ganz Europa im Coronavirus-Krisenmodus. Wie war das noch mal vor ein paar Wochen, als alles begann.

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Die ersten bekannten Coronavirus-Fälle gab es im chinesischen Wuhan.

In der Provinz Hubei häuften sich Berichte über eine Krankheit mit grippeähnlichen Symptomen.

Schnell gab es die Vermutung, der Ursprung läge auf einem Essensmarkt.

Wissenschaftler schlossen SARS, MERS und die Vogelgrippe schnell aus und identifizierten ein neuartiges Coronavirus. Die von dem Virus ausgelöste Lungenkrankheit erhielt den Namen Covid-19.

Das Virus verbreitete sich schnell, die ersten Toten wurden gemeldet.

Ende Januar holte Frankreich Staatsangehörige aus China zurück. Andere europäische Länder folgten dem Beispiel.

Mit den Rückkehrern und anderen Reisenden aus China kam das Virus nach Europa. In Frankreich, Großbritannien und Schweden entstanden erste kleine sogenannte Cluster. Auch Deutschland meldete den ersten Fall einer innerstaatlichen Übertragung.

Parallel zur Zahl der Infektionen in Europa, wuchs auch das Unbehagen. Auch ohne offizielle Empfehlung wurde das Tragen von Gesichtsmasken zur neuen Normalität. Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln stieg.

Frankreich meldete Mitte Februar den ersten Toten durch das Virus, der erste Todesfall außerhalb Asiens. Besorgt über eine weitere Ausbreitung, richteten europäische Länder Quarantäneeinrichtungen ein.

Unter den Infizierten war auch ein französischer Arzt, für den die Quarantäne aus anderen Gründen zur Herausforderung wurde.

Jonathan Peterschmitt, ein ranzösischer Hausarzt, erklärte im Interview mit euronews: "Ich fühle mich wirklich gut, vielleicht etwas müde. Ich schlafe nicht viel, weil ich 4 Kinder habe. Sie erschöpfen mich mehr als das Virus!"

Diese relativ milde Erfahrung stand jedoch im Gegensatz zu den Turbulenzen auf den Finanzmärkten. Tag für Tag schürten Kursstürze die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen.

Die EU errichtete einen Fonds in Höhe von 25 Milliarden Euro, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abgedämpft werden sollen.

Ursula Von Der Leyen, die EU-Kommissionspräsidentin sagte in einer Rede am 10. März 2020: "Wir werden einen Corona-Response-Investitionsfonds vorlegen, der auf das Gesundheitssystem, auf klein und mittelständische Unternehmen und auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet ist".

Und dann wurde, was Europa als ein beunruhigendes, aber beherrschbares Problem angesehen hatte, zur Krise.

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Italien schnellte in die Höhe. Es gab immer mehr Todesfälle.

Venedig und Mailand wurden zu regelrechten Geisterstädten. Die Menschen wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben.

Als dann auch die meisten anderen europäischen Länder Fälle der Krankheit meldeten, erklärte sich Italien zur Sperrzone.

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Giuseppe Conte, der italienische Ministerpräsident erklärte am 9. März 2020 das ganze Land zum Sperrtgebiet:  "Es wird keine rote Zone mehr geben, es wird keine Zone 1 oder Zone 2 mehr geben. Es wird ganz Italien sein. Italien ist eine Schutzzone."

Als auch Spanien, Frankreich und Deutschland mehrere tausend Infektionen erfassten, kündigten die USA ein Reiseverbot für Personen aus dem Schengen-Raum an.

Die WHO erklärte Covid-19 zur globalen Pandemie. Und auch wenn Italien derzeit die meisten Fälle hat, warnen Experten, dass dies vielleicht nur der Anfang ist.

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