Senioren in New York besonders gefährdet

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Von Euronews
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Wie auch in Europa sterben in New York fast die Hälfte der am Coronavirus erkrankten Menschen in Altenheimen.

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Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus hat besonders fatale Folgen in Altenheimen. Bei älteren Menschen führt die Viruserkrankung häufiger zum Tod. In New York ist das Cobble Hill Health Center am härtesten getroffen. 55 Menschen starben hier in Folge der Epidemie.

Viele Angehörige beklagen sich über mangelnde Transparenz. Steven Vince versucht, Näheres über den Tod seines Onkels in Erfahrung zu bringen. "Ich wollte anhand seines Totenscheins herausfinden, ob ein Test durchgeführt worden ist und mein Onkel an COVID-19 erkrankt war oder nicht," sagt er.

Damit wiederholt sich auch in New York, was sich in vielen europäischen Ländern wie Italien, Spanien und Frankreich vorher abzeichnete - und die Gesundheitssysteme weltweit an ihre Grenzen bringt.

Erst in dieser Woche hatte es in den USA erste offizielle Angaben über die Todesfälle in Altenheimen gegeben. Da Besucher nicht mehr zugelassen sind, starben die Senioren nur in Beisein der Altenpfleger. Eine Tragödie, die sich vielerorts so abspielt.

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